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Montag, 20.08.2018
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Überblick

Das Wichtigste in Kürze

  • Functional Foods sind Lebensmittel, die durch bestimmte Zusätze über Nährwert und Geschmack hinaus einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden ausüben oder Krankheitsrisiken reduzieren. Die am häufigsten zugesetzten Substanzen sind Vitamine, Spurenelemente, Pro- und Präbiotika, bestimmte Fettsäuren oder Fettersatzstoffe, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe oder Enzyme.


  • In Deutschland bewegen sich die funktionellen Lebensmittel in der Grauzone zwischen Lebensmittel- und Arzneimittelgesetz. Gelten sie als Lebensmittel, sind sie nicht zulassungspflichtig, dürfen aber nicht mit „krankheitsbezogener“ Werbung vermarktet werden. Ausnahmen existieren für so genannte diätetische Lebensmittel, die dafür aber bestimmte Richtlinien einhalten müssen.


  • Über den Sinn solcher Lebensmittelzusätze wird diskutiert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und viele andere Fachorganisationen halten jedoch eine ausgewogene Ernährung mit nautrbelassenen Lebensmitteln für ausreichend. Mangel an bestimmten essentiellen Substanzen gebe es in Deutschland kaum.


  • Einige Vitaminezusätze sind nach dem Gesetz auf Höchstmengen beschränkt. Zulassungspflichtig sind in der EU außerdem neuartige Lebensmittel, beispielsweise Produkte mit neuen oder veränderten Mikroorganismen, synthetischen Fett- oder Zuckerersatzstoffen.


  • Das erste in der EU zugelassene Lebensmittel, bei dem gezielt eine medizinisch wirksame Substanz zugesetzt wurde, ist eine Margarine mit Phytosterinen. Diese Pflanzensubstanz verringert den Cholesteringehalt im Blut.


  • Probiotika sind meist lebende Kulturen der auch natürlicherweise in Joghurt und fermentierter Milch vorhandenen Milchsäurebakterien, darunter vor allem Lactobacillus und Bifidobacterius. Sie werden vielen Joghurtprodukten beigemengt.


  • Präbiotika sind Mehrfachzucker, die als Ballaststoffe gezielt die probiotische Darmflora fördern, von Krankheitserregern aber nicht als Nahrung genutzt werden können. Sie sind in vielen Drinks, Milchprodukten oder Süßwaren enthalten.


  • Omega-3 Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, die aufgrund ihrer Struktur im Stoffwechsel Botenstoffe bilden, die einer Arteriosklerose entgegenwirken sollen. Sie sind natürlicherweise vor allem in ölhaltigen Kaltwasserfischen wie Hering, Lachs oder Thunfisch enthalten, werden jetzt aber immer häufiger Backwaren und Streichfetten zugesetzt.


  • Vitamine gehören zu den „Klassikern“ unter den Functional Food Zusätzen und sind vor allem als ACE-Drinks verbreitet. Doch gerade A und E können bei Überdosierung schädlich sein. Mangel besteht in Deutschland nur in Einzelfällen an den Vitaminen D und E.


  • Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine und wirkt gegen Arteriosklerose, indem es den Stoff Homocystein hemmt. Da hier in Deutschland teilweise Mangel herrscht, wird in einigen Fällen eine zusätzliche Einnahme enpfohlen.
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Stand: 23.04.2004
 
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