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Donnerstag, 22.02.2018
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Mit „Salami-Taktik“ an dicke Zellen

Auf der Suche nach Neuland

Archaebakterium mit Vesikeln: Schnappschuss aus einem zellulären Tomogramm

Und noch ein anderes Ziel haben sie sich gesetzt: Viele Zellen sind für die Durchstrahlung mit Elektronen einfach zu dick. Um sie der Elektronentomographie zugänglich zu machen, wollen die Spezialisten sie erst einfrieren und den Eisblock dann in dünne Scheiben schneiden, deren 3- D-Bilder einen Blick in die Zelle gestatten. So hoffen die Wissenschaftler, immer weiter in die Geheimnisse der Strukturen so unterschiedlicher Zellen wie Bakterien oder Neuronen einzudringen und dabei aufregendes Neuland zu betreten.

Denn dies ist letztlich – so bekennt Wolfgang Baumeister – der Antrieb eines jeden Grundlagenforschers. David M. Blow, einer der Pioniere der Röntgenstrukturforschung, beschrieb das Gefühl einst mit den Worten: „Von Zeit zu Zeit kommt fast jeder Wissenschafter an einen Ort, an dem vor ihm noch nie ein Mensch gewesen ist. Es ist begeisternd, sich dort aufzuhalten. Dabei mag es sich um einen Kontinent oder einen winzigen Flecken handeln, aber (...) selbst wenn die Welt unsere Entdeckung ignoriert, vergessen wir niemals, dass sie einmal ausschließlich uns gehört hat. Das sind die Erinnerungen, die wir im Alter in Ehren halten werden.“
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Stand: 18.03.2004
 
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