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Freitag, 10.02.2012
Überblick
Das Wichtigste in Kürze

  • Mithilfe von Supercomputern können heute in wenigen Minuten oder Tagen Rechenoperationen bewältigt werden, die vorher Monate oder sogar Jahre gebraucht hätten. Doch die Ergebnisse dieser Berechnungen sind für uns „Augentiere“ nicht erfassbar. Computermodelle lösen dieses Problem, indem sie die abstrakten Zahlenkolonnen in Bilder „übersetzen“.


  • Computermodelle und Simulationen schaffen virtuelle Abbilder der Natur, indem sie die Auswirkungen der bekannten Naturgesetze auf fast jede beliebige Art und Zahl von Beobachtungsdaten und Parametern anwenden können.


  • Besonders Klima- und Wetterforscher oder Geophysiker, aber auch Hirnforscher, Chemiker und Pharmazeuten nutzen bei der Erforschung von komplexen Naturphänomenen, der Entwicklung neuer Substanzen oder Technologien immer stärker die neuen Möglichkeiten.


  • Besonders wichtig und viel werden Computermodelle in der Wetter- und Klimaforschung eingesetzt. Nur Großrechner sind in der Lage, die gewaltigen Datenmengen zu bewältigen und daraus anschaulich Grafiken zu produzieren, die uns sagen, wie das Wetter morgen oder das Klima in 50 Jahren wird. Voraussetzung für ihre Genauigkeit ist jedoch immer die Qualität und Dichte der Daten, mit denen die Rechner gefüttert werden.


  • Lawinenforscher sind dabei, Computermodelle von Fliess- und Staublawinen zu entwickeln, um deren Entstehung und Verhalten besser vorhersagen zu können. Mithilfe dieser Modelle und Simulationen soll dann die Erstellung von Lawinengefahrenkarten erleichtert werden


  • In den letzten Jahren halten die Simulationen und Computermodelle zunehmend auch Einzug in die chemische und biologische Forschung. Computer visualisieren Enzymstrukturen, Reaktionsprozesse oder auch den unerreichbar mitten im Gehirn sitzenden Tumor.

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