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Montag, 16.07.2018
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Die Welt im Kopf

Virtuelle Realität als Therapiehelfer

Mit der VR-Brille auf die Therapeutencouch: Die virtuelle Realität hat großes Potenzial für die Psychotherapie.

Mit der VR-Brille auf die Therapeutencouch: Die virtuelle Realität hat großes Potenzial für die Psychotherapie.

Was in der Computerspiel-Branche längst Trend ist, setzt sich zunehmend auch in der Medizin durch: die virtuelle Realität. Gerade im Bereich der Psychotherapie haben VR-Technologien großes Potenzial. Denn in der computergenerierten Welt lässt sich das Gehirn leicht austricksen - und Patienten überwinden plötzlich Schmerzen, Ängste oder Traumata.

Beim Phantomschmerz "erinnert" sich das Gehirn an einen verlorenen Arm oder ein verlorenes Bein und lässt das die Betroffenen schmerzhaft fühlen. Die Verarbeitung von Reizen im Gehirn ist demnach gestaltbar – ein Umstand, den sich die Psychotherapie zunutze macht. Längst nutzen Therapeuten die virtuelle Welt, um dem Denkorgan ihrer Patienten Normalität vorzugaukeln und auf diese Weise den Schmerz vergessen zu machen.

Doch das ist nicht die einzige Anwendungsmöglichkeit der VR-Therapie. Auch chronische Rückenschmerzen lassen sich mithilfe computergenerierter Realitäten überwinden, ebenso wie eine Reihe psychischer Erkrankungen. So kann die Technologie beispielsweise Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung und sogar Borderline-Patienten helfen.

Inhalt:

  1. "Unmögliche" Schmerzen
    Wie Phantomschmerzen entstehen
  2. Behandlung in der virtuellen Welt
    Spiegeltherapie 2.0
  3. Heilsame Illusion
    Wie das Gehirn wieder Normalität lernt
  4. Störungen des Selbstbildes
    VR bei Borderline
Herta Flor, Universität Heidelberg/ Ruperto Carola
Stand: 13.07.2018
 
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