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Mittwoch, 15.08.2018
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Das große Froschsterben

"Amphibienkillern" auf der Spur

Fröschen und anderen Amphibien steht das Wasser auch bildlich gesprochen bis zum Hals.

Fröschen und anderen Amphibien steht das Wasser auch bildlich gesprochen bis zum Hals.

Amphibien sind die ältesten landlebenden Wirbeltiere unseres Planeten und haben einst sogar den Untergang der Dinosaurier überlebt. Nun aber sind sie selbst in Gefahr. Aus einer vielfältigen und in fast allen Winkeln der Erde verbreiteten Klasse an Lebewesen ist eine Klasse der Bedrohten geworden. Ein mysteriöses Sterben ist im Gange – Schuld daran ist auch eine todbringende Pilzepidemie.

Neben der Zerstörung von Lebensräumen und dem Klimawandel ist der Chytridpilz eine der wichtigsten Ursachen für das globale Amphibiensterben. Spätestens seit den 1980er Jahren rafft dieser Erreger massenweise Frösche, Kröten und Molche dahin – zunächst nur in Lateinamerika und Australien, mittlerweile aber auf der ganzen Welt.

Die Verbreitung des Amphibienkillers scheint kaum aufzuhalten zu sein und jüngst hat der Erreger auch noch Schützenhilfe bekommen: Ein zweiter Pilz ist aufgetaucht, der nun vor allem in Europa heimische Arten bedroht. Woher aber stammen die gefährlichen Erreger, warum sind sie so erfolgreich? Und ist das Amphibiensterben noch aufzuhalten? Forscher suchen nach Antworten.

Inhalt:

  1. Die letzten ihrer Art?
    Das weltweite Amphibiensterben
  2. Ein mysteriöser "Killer"
    Die Entdeckung des Chytridpilzes
  3. Ein zweiter Pilz geht um
    Neue Gefahr für Europas Salamander
  4. Erfolgreiche Verbreitungswege
    Von "Apothekerfröschen" und Terrarientieren
  5. Ein Drama mit Hoffnung
    Ist das Sterben noch zu stoppen?
Daniela Albat
Stand: 13.04.2018
 
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