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Mittwoch, 18.10.2017
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Strom speichern unter der Erde

Eine Ruhrgebiets-Zeche als Pumpspeicherkraftwerk

Blick in einen der Schächte in der Zeche Prosper-Haniel

Blick in einen der Schächte in der Zeche Prosper-Haniel

Mitten im Ruhrgebiet könnte ein Stromspeicher der besonderen Art entstehen: das erste unterirdische Pumpspeicherkraftwerk der Welt. Denn wenn die Zeche Prosper-Haniel in Bottrop 2018 geschlossen wird, könnten ihre Schächte zu einem Kraftwerk werden. Wie dies umgesetzt werden kann, wird zurzeit untersucht.

Die Chancen für eine solche Anlage im alten Bergwerk stehen gar nicht schlecht. Seit 2012 untersuchen Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen, ob sich die Zeche Prosper-Haniel für ein unterirdisches Pumpspeicherkraft eignet. Eine erste Machbarkeitsstudie fiel dabei bereits durchaus positiv aus.

Jetzt hat der zweite Projektabschnitt begonnen. Es geht nun um konkrete technische Fragen: Wie soll das unterirdische Reservoir aussehen? Welche Turbinen kommen infrage? Und unter welchen Bedingungen lohnt sich ein solches Pumpspeicherkraftwerk überhaupt?

Inhalt:

  1. Strom aus dem Gefälle
    Das Prinzip der Pumpspeicherkraftwerke
  2. Wasser statt Kohle
    Ein Bergwerk wird zum Pumpspeicher
  3. Schächte, Wasser und ein See
    Die erste Machbarkeitsstudie
  4. Turbinen, Kosten und die Politik
    Die Themen der aktuellen Projektphase
Meike Drießen, Ruhr-Universität Bochum / RUBIN
Stand: 13.10.2017
 
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