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Mittwoch, 24.05.2017
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Bioinvasoren auf der Spur

Wie kommt die Chinesische Wollhandkrabbe in die Nordsee?

Wie hoch das Risiko für eine Bioinvasion durch fremde Meeresorganismen ist, zeigen die farbigen Linien in diesem Modell.

Wie hoch das Risiko für eine Bioinvasion durch fremde Meeresorganismen ist, zeigen die farbigen Linien in diesem Modell.

Ob Pazifische Auster, Waschbär oder Beifuß-Ambrosie: Längst breiten sich viele Tiere und Pflanzen auch dort aus, wo sie zuvor nicht heimisch waren. Doch wie erobern diese Bioinvasoren neue Gebiete und auf welchen Wegen gelangen sie dorthin? Das versuchen Forscher, mit Hilfe ausgeklügelter Computermodelle nachzuvollziehen und vorherzusagen.

Die meisten von Menschen in neue Habitate eingeschleppten Arten sind harmlos. Doch einige richten beträchtliche ökologische und ökonomische Schäden an. Rückgängig machen kann man den Prozess nicht, aber vorbeugen sollte man. Computermodelle ermitteln die gefährdeten Knotenpunkte im Handelsnetz und sagen die nächsten Invasoren im marinen Bereich inzwischen zuverlässig voraus.

An solchen Modellen forschen auch Hanno Seebens und seine Kollegen vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) in Frankfurt. Er erklärt uns, was dahinter steckt.

Inhalt:

  1. Fremdlinge unter uns
    Das Phänomen Bioinvasion
  2. Eroberer, Siedler und Pflanzenjäger
    Wie breiten sich Organismen aus?
  3. Häfen als Einfallstore
    Die Rolle des globalen Handels
  4. Gewinner und Verlierer
    Konsequenzen der Bioinvasion
  5. Ökologisches Roulette
    Was macht einen Bioinvasor erfolgreich?
  6. Wer sind die nächsten Invasoren?
    Vorhersagemodelle für die Einschleppung
Hanno Seebens, Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F)/ Forschung Frankfurt)
Stand: 12.05.2017
 
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