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Samstag, 22.07.2017
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Sterne - Brutstätten der Elemente

Astrophysiker erforschen die Nukleosynthese in stellaren Riesen

Ohne die Kernfusion im Inneren der Sterne gäbe es die meisten chemischen Elemente nicht.

Ohne die Kernfusion im Inneren der Sterne gäbe es die meisten chemischen Elemente nicht.

Das Sternenlicht verrät viel über die Entstehung der Elemente, das Alter und die zukünftige Entwicklung des Universums. Aber Astrophysiker richten ihren Blick nicht nur in den Nachthimmel.Frankfurter Physiker simulieren Rote Riesen im Labor und stellen damit etablierte Theorien auf den Prüfstand.

Ohne die ersten Sterne gäbe es auch uns nicht. Denn erst durch die Kernfusion in den stellaren Glutöfen bildeten sich die ersten schwereren Elemente – und damit die Bausteine der Planeten und auch unseres Körpers. Der bekannte US-Astronom Carl Sagan prägte daher den Ausspruch: "Wir alle sind Sternenstaub." Aber wie genau entstehen die schweren Elemente im Inneren der Sterne? Und wie haben diese Prozesse die heutige Häufigkeit der Elemente im Sonnensystem und im Weltall beeinflusst?

Um das herauszufinden, untersuchen Astrophysiker der Goethe-Universität Frankfurt am Main unter Leitung von René Reifarth die Elemententstehung in Sternen im Labor. Sie simulieren die Prozesse im Inneren von Roten Riesen und führen Experimente an Neutronenquellen durch. Ihre Ergebnisse liefern nicht nur einen Einblick in die kosmischen "Elementfabriken", sie helfen auch dabei, das Alter des Universums besser zu bestimmen.

Inhalt:

  1. Verräterisches Licht
    Spektrallinien und die Elemente im Kosmos
  2. Kinder des Kosmos
    Sterne als kosmische "Elementfabriken"
  3. Sterne im Labor
    Forscher untersuchen Neutroneneinfang-Reaktionen
  4. Zerfallsrate statt Standardkerzen
    Wie schwere Elemente das Alter des Universums verraten
Kathrin Göbel und René Reifarth / Forschung Frankfurt
Stand: 16.12.2016
 
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