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Montag, 26.09.2016
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Mit einem Luftbildarchäologen unterwegs

Vom Himmel aus unter die Erde geschaut

Die rund eine Tonne schwere Cessna 172 muss von Hand aus dem Hangar geschoben werden.

Die rund eine Tonne schwere Cessna 172 muss von Hand aus dem Hangar geschoben werden.

Verborgene Siedlungsreste, alte Burggräben oder ein antiker Weg: Um solche Spuren ehemaliger Kulturstätten zu suchen, steigt der Archäologe Baoquan Song regelmäßig mit seinem kleinen Flugzeug auf. Denn aus der Vogelperspektive offenbaren sich Einblicke, die am Boden unmöglich wären.

Der Archäologe Baoquan Song von der Ruhr-Universität Bochum kartiert seit 20 Jahren archäologische Spuren aus der Luft. Rund 50 Mal im Jahr steigt er dafür mit seinem kleinen Flugzeug auf, 20.000 Fotos macht er jährlich auf diesen Flügen. Wie ein "Suchflug" des Archäologen abläuft, hat Julia Weiler hautnah erlebt – sie durfte mitfliegen und berichtet hier von ihren Eindrücken.

Und die Luftbild-Archäologie lohnt sich – auch und gerade hier in Deutschland. Allein im Ruhrgebiet gab es früher einmal mehr als 400 Burgen, außerdem viele alte Siedlungen, Gehöfte und Wege. Häufig sind diese Überreste jedoch längst von Feldern oder Wiesen überdeckt – ihre Spuren sind nur noch aus der Luft sichtbar.

Inhalt:

  1. "Es macht einfach süchtig"
    Ein Archäologe geht in die Luft – seit 20 Jahren
  2. Multitasking im Flug
    Knapp unter den Wolken unterwegs
  3. Fast unsichtbare Spuren
    Wie machen sich archäologische Relikte bemerkbar?
  4. Allgegenwärtige Vergangenheit
    Luftbilder decken Verborgenes auf
RUBIN / Julia Weiler / Ruhr Universität Bochum
Stand: 08.04.2016
 
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