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Montag, 05.12.2016
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OLEDs: Die Tapete als Heimkino

Chemiker verhelfen organischen Leuchtdioden zu besseren Farben

Bei bisherigen organischen Leuchtdioden bleicht der blaue Leuchtstoff besonders schnell aus - aber das könnte sich nun ändern.

Bei bisherigen organischen Leuchtdioden bleicht der blaue Leuchtstoff besonders schnell aus - aber das könnte sich nun ändern.

Organische Leuchtdioden (OLED) sind energiesparend und vielseitig einsetzbar. Sie gelten daher als die Leuchtmittel der Zukunft. Allerdings muss zuvor noch ein wichtiges Problem gelöst werden: das schnelle Ausbleichen der blauen Leuchtstoffe. Hierfür könnten Frankfurter Chemiker nun eine Lösung gefunden haben.

Borhaltige Nanographene könnten die organischen Leuchtstoffe der Zukunft werden. Denn diese mit Fremdatomen versetzen Verbindungen aus Kohlenstoffringen decken das gesamte Farbspektrum ab, insbesondere leuchten sie in der für Displays wichtigen Farbe Blau. Chemiker der Goethe-Universität Frankfurt haben nun borhaltige Nanographene entwickelt, die auch unter Einfluss von Wasser und Sauerstoff nicht ausbleichen. Damit rücken Anwendungen, die heute noch wie Science-Fiction klingen, in erreichbare Nähe.

Inhalt:

  1. Licht aus dem Halbleiter
    Von der Glühlampe zur LED
  2. Kristall und Polymer
    Wie LEDs ihr Licht erzeugen
  3. Problemfarbe Blau
    Warum OLEDs noch nicht für alles taugen
  4. Das Blau der Zukunft
    Borhaltige Nanographene als Leuchtstoffe von morgen
Matthias Wagner und Valentin Hertz / Forschung Frankfurt
Stand: 04.03.2016
 
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