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Ein neuer Anfang für den Nerz

Wiederansiedlung der bedrohten europäischen Marderart

In Deutschland ausgestorben, jetzt wiederangesiedelt: der Europäische Nerz

In Deutschland ausgestorben, jetzt wiederangesiedelt: der Europäische Nerz

In Deutschland war er bereits ausgestorben: der Europäische Nerz. Doch in einigen Refugien, vor allem in Osteuropa, hat der anspruchsvolle Einzelgänger überlebt. Am Steinhuder Meer in Niedersachsen wurde der Nerz nun wiederangesiedelt – doch das Projekt ist latent bedroht: vom Vormarsch des Amerikanischen Nerzes in Europa.

Der Europäische Nerz lebte einst in fast ganz Europa. Heute jedoch gehört er zu den bedrohtesten Säugetierarten unseres Kontinents. Er wurde gejagt, sein Lebensraum zerstört und verschmutzt und schließlich durch seinen überlegenen Konkurrenten, den Amerikanischen Nerz, verdrängt. Dieser breitet sich aus, seitdem er massenhaft in Pelztierfarmen gehalten wird. Eine Chance hat der Europäische Nerz daher nur dort, wo sein US-Konkurrent fehlt. Eines dieser Refugien ist das Steinhuder Meer in Niedersachsen. Hier führen Biologen seit 2010 ein Projekt zur Wiederansiedlung des Europäischen Nerzes durch – bisher mit Erfolg.

Inhalt:

  1. Neue Heimat für bedrohte Arten
    Eine Ökostation am Steinhuder Meer
  2. Einzelgänger mit Anspruch
    Die Lebensweise des Europäischen Nerzes
  3. Fast ausgestorben
    Der Nerz überlebte nur in Refugien
  4. Fatale Befreiung
    Freigesetzte US-Nerze als Bedrohung
  5. Projekt Wiederansiedlung
    Nerz-Auswilderung am Steinhuder Meer
  6. Neue Hoffnung
    Die ersten Nerze am Steinhuder Meer
Kai Althoetmar
Stand: 30.01.2015
 
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