Früher waren es Typhus und Cholera, heute sind es Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes und Co. Diese Volkskrankheiten grassieren überall dort, wo eigentlich optimale Lebensbedingungen herrschen müssten: Kaum Armut, ausreichend zu essen und genügend Möglichkeiten, sich frei zu entfalten. Trotzdem scheinen die Menschen in den Industrieländern immer kranker statt gesunder zu werden.
In Deutschland sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen inzwischen die Todesursache Nummer 1. Aber auch Diabetes und andere Stoffwechselstörungen nehmen immer weiter zu. Obwohl es bestimmte genetischen Risikofaktoren gibt, scheint heute klar, dass sich ein Großteil dieser Krankheitsfälle vermeiden ließe. Aber genau da hapert es: Zwar gibt es Apelle zum gesunden Lebensstil und zur Prävention - aber sie verhallen meist folgenlos. Sind wir in punkto Gesundheit beratungsresistent? |