Los Angeles, Istanbul, Tokio, Santiago: Viele Millionenstädte weltweit liegen an „Nahtstellen“ der Kontinentalplatten. Münchener Forscher untersuchen deshalb seit einiger Zeit, mit welcher Wucht ein Erdbeben solche urbanen Regionen treffen könnte.
Mit ihren Modellrechnungen können sie die physikalischen Folgen einzelner Beben in den verschiedenen Regionen der Welt mittlerweile gut simulieren. Auf dieser Basis sprechen sie Empfehlungen aus, in welchen Zonen man besonders erdbebensicher bauen sollte – und wo besser gar nicht.
Die Simulationen liefern aber auch entscheidende Anhaltspunkte dafür, wo gefährliche Tsunamis oder Erdrutsche auftreten und wichtige Gasleitungen bersten können. |