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Samstag, 04.02.2012
Das Schwerpunktthema der Woche
Luftbildarchäologie
Wenn Archäologen zur Cessna statt zum Spaten greifen
Großgrabhügel vor dem Ipf in Baden-Württemberg
Großgrabhügel vor dem Ipf in Baden-Württemberg
© Otto Braasch

Kornkreise, seltsame Linien oder Rechtecke – tauchen solche scheinbar unerklärlichen Muster in der Landschaft auf, sind längst nicht immer Aliens oder Scherzbolde im Spiel. Stattdessen erweisen sie sich als wertvolle Indizien. Denn häufig führen sie zu unerwarteten archäologischen Entdeckungen.

Die Luftbildarchäologie, die Erkundung von archäologischen Fundstätten aus der Luft, ist eine noch relativ junge Wissenschaft. Erst mit der Entwicklung der professionellen Luftfahrt Anfang des vergangenen Jahrhunderts entdeckten Archäologen das Potenzial der Prospektion vom Flugzeug aus. Inzwischen ist sie nahezu unverzichtbar, längst ergänzen auch hochauflösende Satellitenbilder die Aufnahmen aus den Flugzeugen.

Doch schwierig bleibt sie bis heute. Denn nur echte Profis wissen die Kringel und Kreise, die Schatten, Hügel-Scharen oder undefinierbares Linien-Wirrwarr auf den Fotos der Erdoberfläche zu deuten.

Inhalt:
Pioniere mit Ballon und Doppeldecker
Die Anfänge der Luftbildarchäologie
Entdeckerjahre für Steinkreis-Fans
Die Megalithen von Südengland
4.000 Jahre verdeckte Geschichte
Der Tavoliere in Apulien
Trockenheit als Standortvorteil
Welche Faktoren erhöhen die Erfolgschancen der Luftbildarchäologie?
Wenn der Weizen im Trocknen steht
Das Alphabet der Luftbildarchäologie
„Fliegen allein reicht nicht“
Der Entdecker des Sonnenobservatoriums in Goseck im Interview
Meister des Wassermanagements
Brunnengalerien an der Seidenstraße
Cessna oder Google Earth?
Von Luft- zu Satellitenbildern
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