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Dienstag, 28.06.2016
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Luftbildarchäologie

Wenn Archäologen zur Cessna statt zum Spaten greifen

Großgrabhügel vor dem Ipf in Baden-Württemberg

Großgrabhügel vor dem Ipf in Baden-Württemberg

Kornkreise, seltsame Linien oder Rechtecke – tauchen solche scheinbar unerklärlichen Muster in der Landschaft auf, sind längst nicht immer Aliens oder Scherzbolde im Spiel. Stattdessen erweisen sie sich als wertvolle Indizien. Denn häufig führen sie zu unerwarteten archäologischen Entdeckungen.

Die Luftbildarchäologie, die Erkundung von archäologischen Fundstätten aus der Luft, ist eine noch relativ junge Wissenschaft. Erst mit der Entwicklung der professionellen Luftfahrt Anfang des vergangenen Jahrhunderts entdeckten Archäologen das Potenzial der Prospektion vom Flugzeug aus. Inzwischen ist sie nahezu unverzichtbar, längst ergänzen auch hochauflösende Satellitenbilder die Aufnahmen aus den Flugzeugen.

Doch schwierig bleibt sie bis heute. Denn nur echte Profis wissen die Kringel und Kreise, die Schatten, Hügel-Scharen oder undefinierbares Linien-Wirrwarr auf den Fotos der Erdoberfläche zu deuten.

Inhalt:

  1. Pioniere mit Ballon und Doppeldecker
    Die Anfänge der Luftbildarchäologie
  2. Entdeckerjahre für Steinkreis-Fans
    Die Megalithen von Südengland
  3. 4.000 Jahre verdeckte Geschichte
    Der Tavoliere in Apulien
  4. Trockenheit als Standortvorteil
    Welche Faktoren erhöhen die Erfolgschancen der Luftbildarchäologie?
  5. Wenn der Weizen im Trocknen steht
    Das Alphabet der Luftbildarchäologie
  6. „Fliegen allein reicht nicht“
    Der Entdecker des Sonnenobservatoriums in Goseck im Interview
  7. Meister des Wassermanagements
    Brunnengalerien an der Seidenstraße
  8. Cessna oder Google Earth?
    Von Luft- zu Satellitenbildern