Brennstoffzellen sind wahre Multitalente: Sie versorgen Notebooks und Handys mit Strom, heizen Häuser, treiben Autos an und liefern Industrieanlagen Strom und Wärme. Dabei arbeiten sie effizient, leise und umweltfreundlich. Doch bislang sind Brennstoffzellen meist nur für Nischenanwendungen oder Testsysteme im Einsatz. Das wird sich in den kommenden Jahren ändern.
Der Weltklimareport der UNO hat Politiker und Öffentlichkeit aufgerüttelt: Die Erde erwärmt sich – mit gravierenden Folgen. Naturkatastrophen wie Stürme, Fluten oder Dürren werden häufiger, warnen die Experten. Um die Erderwärmung im beherrschbaren Bereich von 2 bis 2,4 Grad Celsius zu halten, müssen die weltweiten Kohlendioxid-Emissionen bis Mitte des Jahrhunderts um 50 bis 85 Prozent sinken – verglichen mit den Werten vom Jahr 2000.
Doch das lässt sich nur erreichen, wenn erneuerbare Energiequellen besser erschlossen werden. Mit Hilfe von Brennstoffzellen lassen schon heute etablierte fossile oder nachwachsende Brennstoffe effizienter nutzen als mit konventioneller Technik. Ein weiterer Weg ist die Wasserstoff-Technik: Denn in Wasserstoff lässt sich regenerative Energie speichern. Aber wie weit ist die Entwicklung in den verschiedene Formen dieser klimafreundlichen Energieerzeugung? Wir schauen nach. |