Das Internet bietet ungeahnte Möglichkeiten – auch Terroristen, Pädophilen und Betrügern. Sie veröffentlichen dort Bauanleitungen für Bomben, rufen zum Glaubenskrieg auf oder verschicken Trojaner, um an die Geheimnummern von Konten zu kommen. Langst hat die dunkle Seite des Internets einen eigenen Namen: Cybercrime. Die Justiz ist gegen diese Verbrechen in der virtuellen Welt oft machtlos.
Doch das könnte sich vielleicht schon bald ändern. Denn Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht erforschen, wie sich das Strafrecht an die neuen Gefahren anpassen muss – ohne dass dabei Informationsfreiheit und Bürgerrechte auf der Strecke bleiben. |