Sie trifft jeden von uns – jederzeit. Die kosmische Strahlung durchbohrt den menschlichen Körper hundertfach in jeder Minute und birgt vor allem für Bergsteiger und Flugreisende gesundheitliche Risiken.
Denn die natürliche Radioaktivität steigt mit jedem überwundenen Höhenmeter und kann Veränderungen im Erbgut des Menschen bewirken. Doch evolutionsgeschichtlich ist dieser bedrohlich erscheinende Effekt vermutlich ein Vorteil. Denn Biologen betrachten die mutationsauslösende Strahlung als eine Voraussetzung für die Entstehung von Leben.
Doch woher kommen die kosmischen Beschleuniger, deren Teilchen wir hier auf der Erde messen? Sind sie in unserer Milchstraße beheimatet oder kommen sie sogar aus extragalaktischen Entfernungen? Und können wir von der Technik, die die Natur verwendet, für unsere irdischen Teilchenbeschleuniger wie das ‚Large Hadron Collider’ etwas lernen? |