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Freitag, 10.02.2012
Das Schwerpunktthema der Woche
Gletscherseen
Imposante Naturphänomene oder tickende Zeitbomben?
See am Triftgletscher
See am Triftgletscher
© Juerg Alean / Glaciers online

Sie sind eiskalt, milchig-trüb und oft mit Millionen Litern an Schmelzwasser gefüllt: Gletscherseen gehören zu den auffälligsten und imposantesten Naturphänomenen in den Hochgebirgen – und zukünftig vielleicht auch zu den gefährlichsten.

Denn, wenn ihre natürlichen Dämme aus Gesteinsschutt oder Eis bersten, stürzen gewaltige Mengen an Wasser zu Tal und bringen Tod und Zerstörung in die tiefer gelegenen, bewohnten Regionen. Oft reicht schon eine Eislawine, ein Felslabbruch, ein Erdbeben oder eine Sturzflut aus, um die Seen „explodieren“ zu lassen und die verheerende Flutwelle auszulösen.

Doch während solche Naturkatastrophen bisher nur selten auftraten, könnten die „Tsunamis aus dem Himmel“ vielleicht schon bald zur Normalität gehören. Denn viele Gletscherseen schwellen wegen des Klimawandels immer weiter an. Das Schmelzwasser der schrumpfenden weißen Riesen lässt aber auch überall neue tickende Zeitbomben entstehen.

Aber wie bilden sich Gletscherseen genau? Warum kommt es bei manchen von ihnen zu verheerenden Ausbrüchen, bei anderen jedoch nicht? Und vor allem: Kann man sich vor solchen Naturkatastrophen schützen?

Inhalt:
Tod aus dem See
Gletscherseeausbrüche und ihre Folgen
Fragile Dämme mit Halbwertszeit
Geburt und Sterben von Gletscherseen
Alarm auf dem Dach der Welt
Erdbeben als Auslöser
Killersee im Himalaya?
Der Tsho Rolpa
Ein Frühwarnsystem für den Gletschersee
Internationale Hilfe sorgt für mehr Sicherheit am Tsho Rolpa
Der Kanton der Gletscher
Das Wallis und seine Naturgefahren
Gefahr aus dem Gletscher
Auf der Suche nach versteckten Seen
Tauchen im Herz des Gletschers
Carsten Peter im Interview
Verheerende Gletscherseeausbrüche
Ausgewählte Katastrophen der letzten 400 Jahre im Überblick
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Killerseen
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Lawinen & Co.
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