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Dienstag, 06.12.2016
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Physik der Musik

Die Wissenschaft hinter dem schönen Klang

Töne sind Schwingungen

Ein Glas nur mit der menschlichen Stimme zersingen, ist das möglich? Theoretisch ja. Denn Musik kann zwar herrlich, himmlisch, nervend oder einfach nur furchtbar sein – letztlich ist sie aber nichts weiter als Physik. Und das macht sie sogar spannend....

Oskar Matzerath gelingt es in „Die Blechtrommel“ mühelos, mit seiner schrillen Stimme ein Glas zum Zerspringen zu bringen. Im Buch, ja, und im Film auch – das ist klar, da wird getrickst. Doch theoretisch ist das tatsächlich möglich. Denn die menschlichen Stimme kann ein Glas in Schwingung versetzen, wenn der Sänger die Eigenschwingung des Glases trifft, sehr laut singt und den Ton ausgesprochen lange hält. Leider hat niemand so viel Luft, dass das Glaszersingen in der Praxis jemals klappen könnte. Erzeugt allerdings ein ausdauernder Tongenerator den Ton, dann platzen Gläser oder Glasscheiben tatsächlich.

In Musik steckt mehr Physik, als man glaubt. Ob Klavier, Geige oder Orgel, alle Instrumente erzeugen Töne, und damit Schwingungen. Sie sind die Grundlage der Musik. Und weil mancher Musiker genauer wissen wollte, was er da mit seinem Instrument eigentlich tut, sind nach und nach auch die physikalischen Gesetze hinter der Musik entdeckt worden.

Heute ist Musik ohne den Computer und ohne Fine-Tuning von Instrumenten nicht mehr denkbar. Doch die Suche nach dem perfekten Klang, dem perfekten Instrument, der perfekten Akustik bleibt. ...

Inhalt:

  1. Der Ton macht die Musik
    Von Wellen, Intervallen und den alten Griechen
  2. Vom tiefen bis zum hohen C
    Nur eine Frage der Frequenz
  3. Streng katholisch oder arglos beschwingt?
    Tonarten mit Charakter
  4. Einfach schön?
    Musikmathematik und das Gesetz des Wohlklangs
  5. Der Klangmeister
    Ein Mann sucht den perfekten Raum
  6. High-Tech-Check der Königin
    Frischer Wind für Orgelpfeifen
  7. Akupunktur für verstimmte Diven
    Nadeln gegen Misstöne
  8. Kampf den namenlosen Ohrwürmern
    Der akustische Fingerabdruck
Edda Schlager
Stand: 02.03.2007
 
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