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Montag, 05.12.2016
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Auf der Jagd nach uraltem Licht

Gammastrahlen geben neue Einblicke ins Universum

Eines der H.E.S.S.-Teleskope

Eines der H.E.S.S.-Teleskope

Das Weltall ist angefüllt mit energiereichen Teilchenströmen, der kosmischen Strahlung. Sie geht unter anderem von Resten von Sternenexplosionen, von aktiven Galaxien, aber auch von Gammastrahlenausbrüchen aus. Doch welcher Natur die Quellen dieser Strahlung, die „kosmischen Teilchenbeschleuniger“ sind, ist bisher kaum geklärt. Gleichzeitig jedoch dient die von ihnen ausgehende energiereiche Gammastrahlung den Astronomen als wertvolles Hilfsmittel bei der Erkundung des Kosmos.

Eine Studie der amerikanischen National Academy of Science erklärte die Erforschung der „kosmischen Teilchenbeschleuniger“ kürzlich sogar als eine der elf wichtigsten Aufgaben der Physik des 21. Jahrhunderts. Entsprechend aktiv bemühen sich die Astronomen und Astrophysiker, Antworten zu finden. Die momentan modernste Einrichtung dafür befindet sich in Afrika, genauer gesagt in Namibia. Hier steht H.E.S.S., das leistungsstärkste oberirdische Teleskop zum Nachweis von Gammastrahlung aus dem Weltall.

Im H.E.S.S.-Experiment (High-Energy-Stereoscopic-System) untersuchen Forscher verschiedener europäischer Forschungsinstitute und Universitäten die elektrisch neutralen hochenergetischen Anteile der kosmischen Strahlung, die Gammaquanten. Sie sollen Aufschluss geben über ihre Quelle und deren Eigenschaften, aber auch über die Wechselwirkungen, die die Strahlung bei ihrem Weg durch das Weltall eingegangen ist. Denn sie halfen kürzlich bei der Enträtselung einer uralten Frage…

Inhalt:

  1. Ein „Fossil“ gibt Rätsel auf
    Dem Geheimnis des Hintergrundleuchtens auf der Spur
  2. Kosmische Leuchtfeuer im Blick
    Gammastrahlung als Helfer der Astronomen
  3. „Himmels-Sucher“ im Hochland Namibias
    Das H.E.S.S.-Experiment
  4. Lichtblitze im Viererpack
    Wie registriert H.E.S.S. die Gammastrahlen?
  5. Eine Frage von Blau und rot
    Energiegehalt verrät Kollisionen
  6. Kein Platz für die ältesten Sterne
    Hintergrundleuchten schwächer als gedacht
  7. Teilchenbeschleuniger auch im Herzen der Milchstraße
    Die Suche geht weiter
Nadja Podbregar/ R. Schröder, R. Schlickeiser
Stand: 04.08.2006
 
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