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Mittwoch, 28.09.2016
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Aids-Therapie aus dem Computer

Informatiker als "Assistenzärzte"

Hi-Virus

Hi-Virus

Was haben Aids und Informatik miteinander zu tun? Nicht viel, würde man auf den ersten Blick vermuten. Doch beim Kampf gegen die sich weltweit rasend schnell ausbreitende Immunschwäche-Krankheit sind längst nicht mehr nur gute Ärzte und bessere Wirkstoffe gefragt, sondern auch immer bessere Technik.

Soll eine Therapie greifen, müssen die Aids-Kranken aber die Mittel erhalten, die auch tatsächlich anschlagen. Das geht nur, wenn die Wandlungsfähigkeit der HI-Viren, die immer häufiger immun gegen die vorhandenen Medikamente sind, berücksichtigt wird. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Informatik haben deshalb ein digitales Diagnosewerkzeug entwickelt, das bei der Behandlung der Patienten schnelle und wertvolle Hilfe leistet.

Dieser mathematische „Assistenzarzt“ sagt nicht nur mögliche Resistenzen voraus, er hilft dem Arzt auch bei der Auswahl der wirksamsten Medikamente...

Inhalt:

  1. Nebenwirkungen inklusive
    Wie HI-Viren in Schach gehalten werden…
  2. Wo Medikamente angreifen
    HI-Viren und ihre Schwachstellen
  3. Ein mathematischer „Assistenzarzt“
    Digitale Werkzeuge zur Diagnose
  4. Lauter Nullen und Einsen
    Fleissarbeit mit Aminosäuren
  5. Fahndung nach dem Resistenzrisiko
    Computer erarbeitet Entscheidungsbaum
  6. Angriff auf den zweiten Griff
    Resistenzvorhersage als Entscheidungshilfe für Ärzte
  7. Erfolg an der genetischen Barriere
    Wie schnell tritt eine erwartete Resistenz ein?
Tim Schröder / Max-Planck-Institut für Informatik / MaxPlanck Forschung 3/2005
Stand: 07.04.2006
 
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