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Mittwoch, 08.02.2012

Das Schwerpunktthema der Woche

Spitzmaulnashorn 
Spitzmaulnashorn
© ZGF
Überlebenskampf im Krater
Der Ngorongoro zwischen Paradies und Bedrohung

Er gilt als Arche Noah für Tiere, als prall gefüllter, gigantischer Zoo in freier Wildbahn und als Symbol für unberührte Natur und die Magie Afrikas: der Ngorongoro–Krater im Norden Tansanias.

Rund 25.000 große Wildtiere leben heute in den Millionen Jahre alten Überresten eines eingestürzten Vulkans - so viel wie nirgendwo sonst auf der Welt auf so engem Raum. Wer Glück hat kann hier die „Big Five“ der afrikanischen Tierwelt, Löwe, Nashorn, Elefant, Büffel und Leopard an einem einzigen Tag beobachten.

Doch auch wenn der Ngorongoro, seit 1979 Unesco-Weltnaturerbe, noch immer durch seine biologische Vielfalt beeindruckt, ist die Welt im Krater längst nicht mehr heil. Wilderer haben Tierarten wie das Nashorn in den letzten Jahrzehnten derart dezimiert, dass sie ums Überleben kämpfen. Inzucht und Seuchen sind im Kraterkessel längst keine Seltenheit mehr und fordern ihren Tribut. Und auch der ständig wachsende Tourismus bedroht immer stärker das empfindliche Ökosystem.

Mehr Wildnis - weniger Mensch: Dies fordern Wissenschaftler und Naturschützer um das Tierparadies Ngorongoro-Krater auf Dauer zu erhalten und den Ausverkauf der Natur zu stoppen…

Inhalt:
Relikt eines Millionen Jahre alten Vulkans
Wie entstand der Ngorongoro-Krater?
Naturbauwerk mit wimmelndem Leben
Tierparadies Ngorongoro
Auf Grzimeks Spuren
Wie das Reservat Ngorongoro entstand…
Natur pur?
Touristenboom im Schutzgebiet
Dezimierte Dickhäuter
Das Massaker an den Nashörnern
Überleben oder Aussterben?
Forscher kämpfen um die Nashörner im Krater
Von Inzucht und Zecken
Die „Brandherde“ nehmen zu
Problemfaktor Mensch
Vom Kraterparadies zum Krisengebiet?
Wende oder Ende?
Aktionsplan Ngorongoro
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