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Mittwoch, 17.03.2010

Das Schwerpunktthema der Woche

RCW 108 - Sternenwiege in der Milchstraße 
RCW 108 - Sternenwiege in der Milchstraße
© NASA/STScI
Im Kreißsaal der Sterne
Der Entstehung von Sternen auf der Spur

Durch alle Zeitalter beschäftigten sich die Menschen mit den Gestirnen über ihnen. Während frühere Zivilisationen die »Fixsterne« als unverrückbare, ewig existierende Objekte erachteten, zeigt sich uns dank modernster Forschungsmethoden ein weitaus dynamischeres Bild. Sterne sind Teil eines kosmischen Kreislaufs, sie werden geboren und vergehen. Computersimulationen ermöglichen es uns heutzutage, der Geburt eines Sterns unmittelbar beizuwohnen.

Sterne sind fundamentale Bestandteile des Kosmos. Sie sind die wichtigsten Quellen unseres astronomischen Wissens und somit unabdingbar für unser Verständnis der physikalischen Prozesse, die Entstehung und Entwicklung des Universums regulieren. Die Lebensdauer eines Sterns beträgt je nach Masse zwischen zwei Millionen und 35 Milliarden Jahren. Sterne entstehen durch gravitativen Kollaps aus Gas und Staub, der so genannten interstellaren Materie. Dieser »Geburtsvorgang« soll hier näher betrachtet werden.

Ein Stern gilt als »erwachsen«, sobald in seinem Inneren die Fusion von Wasserstoff zu Helium einsetzen kann. Dieser Brennvorgang ist die wichtigste Energiequelle eines Sterns und bestimmt seine Hauptlebensphase. Mit dem Versiegen dieser Energiequelle beginnt das Endstadium der Sternentwicklung: Der Stern verliert durch Sternwinde oder Supernova-Explosionen große Mengen an Gas.

Zurück bleibt, wiederum abhängig von der Masse des Sterns, ein Weißer Zwerg, ein Neutronenstern oder ein Schwarzes Loch. Der abgestoßene Sternenstaub steht dann abermals als Baumaterial für Sterne oder Planeten zur Verfügung und trägt damit zum kosmischen Materiekreislauf bei.

Inhalt:
Staub in der Galaxis
Molekülwolken als Sternenwiegen
Magnetfelder oder Turbulenzen?
Auslöser der Sternenentstehung
Die Anfänge eines Sterns
Von der Sternenwiege zum Jungstern
Haufenweise Sternentstehung
Computer als Hilfsmittel der Astronomen
Sternenwiegen auf dem Bildschirn
Wie funktioniert eine Simulation der Sternenentstehung?
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