Scinexx-Logo
Scinexx mobil
Mobil
Jetzt neu: Nutzen Sie unser Smartphone optimiertes Angebot.
Erfahren Sie mehr
Scinexx auf Facebook
Werden Sie Scinexx-Fan und kommentieren Sie unsere Artikel auf Facebook!
Scinexx auf Facebook
Newsletter
Bestellen Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!
Weitere Titel bei Amazon
Unser Partner
Logo Bild der Wissenschaft
Wissen erleben
Science Center
Naturkundemuseen
Sternwarten
Planetarien
Zoos
Nationalparks
Naturparks
Geoparks
Besucherbergwerke
Botanische Gärten
Schülerlabore
Lernwelten
Lernwelten

Erleben, Lernen, Wissen
Antworten auf viele Fragen zu Alltagsphänomenen, kniffelige Quizze, spannende Tipps für Entdeckernaturen und vieles mehr...

Das Schwerpunktthema der Woche

Methan in der Atmosphäre 
Methan in der Atmosphäre
© Erdgas Information / IMSI MasterClips
Klimakiller Methan
Landwirtschaft als Treibhausgas-Schleuder?

Moorgebiete, tropische Regenwälder, Mülldeponien: Sie alle pumpen Tag für Tag große Mengen an Methan in die Atmosphäre - mit fatalen Folgen für das Klima. Denn „farblos, geruchlos = harmlos“ - dieses Motto gilt vielleicht für Sauerstoff oder Trinkwasser, aber nicht für Methan. Es absorbiert genau wie Kohlendioxid infrarotes Licht und verhindert so, dass die durch die Sonne eingestrahlte Wärme wieder in den Weltraum abgegeben werden kann.

Das Methan ist jedoch ein viel stärkeres Treibhausgas als das CO2, das in der öffentlichen Diskussion meist zum Sündenbock für den sich anbahnenden Klimawandel gemacht wird. Ein Molekül Methan trägt genauso stark zur globalen Erwärmung bei wie 21 CO2-Moleküle.

Wissenschaftler haben festgestellt, dass der Methanpegel der Atmosphäre in den letzten 200 Jahren immer weiter angestiegen ist. 1751 ppb (parts per billion) sind es heute. Das ist rund zweieinhalb mal so viel wie noch vor der industriellen Revolution. Die Klimaexperten schätzen deshalb, dass Methan mittlerweile für rund ein Fünftel des vom Menschen verursachten Treibhauseffektes verantwortlich ist.

Nur etwa ein Drittel der Methanemissionen stammt nach Schätzungen der Forscher aus natürlichen Quellen wie Feuchtgebieten, Sümpfen oder dem tropischen Regenwald. Der verbleibende Rest von knapp 70 Prozent ist dagegen direkt oder indirekt auf menschliche Einflüsse zurückzuführen.

Fossile Brennstoffe, Mülldeponien, aber auch die Brandrodung im tropischen Regenwald – sie alle tragen ihren Teil dazu bei, dass der Methangehalt der Atmosphäre mittlerweile Rekordwerte erreicht hat.

Als einer der Hauptübeltäter wurde jedoch in den letzten Jahren die Landwirtschaft entlarvt. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Reisfelder, aber auch Kühe und Schafe, so große Mengen an Methan in die Schutzhülle der Erde „pusten“, dass sie eine große Gefahr für das Weltklima darstellen...

Inhalt:
Zwischen Alarm und Entwarnung
Klettert der Methanpegel weiter?
Flüchtiges Produkt aus Kohlenstoff und Wasserstoff
Was ist Methan?
Kühe als Umweltverpester
Gefährliche Viehhaltung
Gefährliche Symbiose zwischen Rind und Mikrobe
Methan aus Wiederkäuermägen
Wie Kängurus das Weltklima retten können...
Methoden zur Methanreduzierung
Methanschleuder oder Nahrungsquelle?
Die Crux des Reisanbaus
Wasser ist der Schlüssel...
Wie kann man die Methanemissionen der Reisefelder senken?
Artikel drucken   Dossier komplett anzeigen
Mehr zum Thema im Dossier-Themenpool
Klimawandel
Bringt der Mensch das irdische Klima aus dem Gleichgewicht?
Streit ums Klima
Klimawandel unter Beschuss?
Wohin mit dem CO2?
Auf der Suche nach „Endlagern“ in Untergrund und Ozeanen
Wetterextreme
Klimatische "Ausrutscher" oder Folgen des Klimawandels?
Meeresströmungen
Schlüssel zum Klima der Zukunft
Eiszeiten
Die frostige Vergangenheit der Erde...
Suche
Erweiterte Suche
Facts
Überblick
Das Wichtigste in Kürze
Top-Diaschauen
Olympische Winterspiele
Dunkle Materie
Smart Plastics
Planeten
Influenza
Aktuelle Dossiers
Dschungel ohne König
Asiens letzten 3.200 Tigern droht ohne radikalen Schutz der Garaus
Die Molekül-Sortierer
Neue Formen des Recyclings für den Rohstoff-Bedarf von morgen
Schimpansen - der Film und die Realität
Ein Blick auf Forschung und Forscher hinter dem Disney-Naturfilm
Warten auf das solare Maximum
Die Aktivität unserer Sonne und ihre Kapriolen
HPV: Impfung gegen Krebs
Was bringt die Schutzimpfung gegen das Humane Papillomavirus?
Grüne Gentechnik
Von den Kartoffeln der Inkas zum Gen-Soja
Vögel, die auf Städte fliegen
Wie passen sich Amsel, Meise und Co. an das urbane Leben an?
Die große Flut
Forscher enträtseln die Urzeit-Katastrophe am Mittelmeer
Stadt, Land, Leere
Der demografische Wandel und die Folgen
Nanopartikel
Die unsichtbaren Helfer und ihre Schattenseiten