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Freitag, 25.05.2018
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Preiswert Heizen: Welche Alternativen existieren?

Heizkosten

Heizen verbraucht im Haushalt am meisten Energie und jedes Grad kostet Geld.

Heizen verbraucht im Haushalt am meisten Energie und jedes Grad kostet Geld.

Jedes Jahr im Winter beschäftigen sich Mieter und Immobilieneigentümer fast zwangsläufig mit den Heizkosten. Mit durchschnittlich gut 30 Prozent sind sie unter den monatlichen Nebenkosten von Wohnungen und Häusern der größte Einzelposten. Entscheidenden Einfluss auf die konkreten Kosten hat dabei, welcher Energieträger beim Heizen genutzt wird.

Heizmethoden im Vergleich


Aktuell heizen knapp 50 Prozent der deutschen Haushalte mit Erdgas. Weitere weit verbreitete Energieträger demnach sind Erdöl mit gut 26 Prozent der 41,5 Millionen Haushalte, Fernwärme mit knapp 14 Prozent sowie sonstige Energieträger mit gut 6 Prozent. Strom hat mit nur noch knapp 3 Prozent als Heizenergie weitgehend ausgedient.

Schwankende Energiepreise, individuelle Heizgewohnheiten, die Energieeffizienz der Heizanlage und der Zustand der jeweiligen Immobilie sind die wichtigsten Faktoren dafür, welche Heizkosten real entstehen. Für den Bundesdurchschnitt wurden von den Fachleuten zuletzt folgende Heizkosten pro Quadratmeter und Jahr angegeben:
  • Erdgas schlägt mit 11,60 Euro zu Buche
  • Heizöl kommt auf 9,50 Euro
  • Fernwärme ist mit 13,30 Euro am teuersten
  • Holzpellets (9,50 Euro) und Scheitholz (7,10 Euro) sind relativ preiswert

Leider haben die Verbraucher im Normalfall wenig Einfluss auf die Wahl des Energieträgers. Selbst für Immobilienbesitzer ist eine mögliche Umstellung der Heizmethode ein aufwendiges Rechenspiel, um herauszufinden, nach welcher Zeit sich der Wechsel des Energieträgers voraussichtlich finanziell rentiert.
Drei einfache Tipps, um Heizkosten sparen
  • Wer mit Erdgas heizt, ist gut dabei beraten, mithilfe eines Gaspreisrechners wie etwa von TopTarif zu prüfen, welcher Gasanbieter die eigene Adresse am preiswertesten beliefert.
  • Intelligentes Heizen ist Trumpf: Achten Sie u.a. darauf, die richtige Temperatur zu finden und regelmäßig zu lüften.
  • Mieter sollten das konstruktive Gespräch mit dem Vermieter suchen, um beispielsweise durch den Wechsel des Energieanbieters oder Sanierungsmaßnahmen Heizkosten einzusparen.

    • Welche Heizmethode ist die Beste?


      Heizmethoden haben auch unabhängig vom Preis ihre Vor- und Nachteile. Beim Heizöl wie beim Heizen mit Holz muss regelmäßig dafür gesorgt werden, dass der Energieträger nachgeliefert wird. Erdgas und Strom hingegen brauchen solchen Aufwand nicht. Moderne Heizmethoden wie Wärmepumpen oder Solaranlagen gelten als besonders umweltfreundlich.

      Wie sich Energiepreise entwickeln und welche Art des Heizens zukünftig vom Gesetzgeber finanziell belohnt wird, ist seriös kaum vorherzusagen. Dazu kommt, dass an konkreten Standorten üblicherweise gar nicht alle unterschiedlichen Heizmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Frage nach der besten Heizmethode lässt sich deshalb nur individuell beantworten. Wesentlich einfacher ist es, mit Hilfsmitteln wie Vergleichsportalen und durch bewusstes Heizen die Kosten unmittelbar zu senken.
(Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit der externen Autorin Andrea Perlit., 24.01.2018 - )
 
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