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Sonntag, 23.09.2018
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Welche Risiken birgt das Tragen von Kontaktlinsen?

Sehhilfen

Kontaktlinsen sind eine beliebte Alternative zur Brille. Aktuell tragen etwa vier Millionen Personen in Deutschland regelmäßig die praktische Sehhilfe. Dabei fragen sich viele, ob mit dem Tragen der Kontaktlinsen Gefahren verbunden sind. Denn ab und zu gibt es wilde Geschichten darüber zu hören, dass es zu schweren Infektionen gekommen sein soll, die sogar zur totalen Erblindung geführt hätten. Aber was ist dran an den Gruselgeschichten der Kontaktlinsenträger?
Die Handhabung der weichen Linsen will gelernt sein.

Die Handhabung der weichen Linsen will gelernt sein.

Es gibt sie ja eigentlich immer, die sehr besorgten Miesmacher, die in allem eine Gefahr sehen. Mit Blick auf die Kontaktlinsen befürchten die Gegner schwere Entzündungen und gar den Verlust des Augenlichtes. Es ist in der Tat möglich, dass es zu ernsthaften Problemen kommt. Allerdings sind diese nicht auf die Kontaktlinsen selber zurückzuführen. Sie werden durch eine fehlerhafte Anwendung und unzureichende Pflege der Linsen verursacht.

Viren und Bakterien können sich auf der Linsenoberfläche sammeln und vermehren. Werden die Linsen nicht korrekt gereinigt, übertragen sich die Erreger auf die Netzhaut. Dort verursachen sie eine Reihe von unschönen Krankheitsbildern und Infektionen.

Kontaktlinsen richtig anwenden


Werden die Linsen also richtig verwendet, besteht kaum eine Gefahr. Aber worauf ist genau zu achten? Es beginnt bereits mit der Wahl der passende Kontaktlinse. Die feinen Schalen sind aus dünnem Plastik gefertigt und eignen sich für nahezu jede Dioptrien – selbst Personen mit einer sehr starken Sehschwäche können daher auf die Sehhilfe zurückgreifen. Nicht anders als bei einer Brille auch, muss die Sehschärfe dabei regelmäßig überprüft werden. Sie kann sich im Laufe der Zeit ändern, meistens zum Schlechteren – wird dann eine Kontaktlinse mit der falschen Sehstärke genutzt, ist diese wenig hilfreich. Denn dies sorgt nicht nur für einen schlechten Blick, es begünstigt auch eine Verschlechterung des Sehvermögens.

Kontaktlinsen werden in mehreren Formen angeboten:
  • Tageslinsen
  • Wochenlinsen
  • Monatslinsen
Dies bedeutet, dass die Linsen verschieden lang im Einsatz sind. Allerdings müssen die Linsen immer über Nacht aus dem Auge genommen werden. Geschieht dies nicht, wird die Sauerstoffzufuhr zur Hornhaut verhindert. Dies kann dazu führen, dass die Hornhaut anschwillt. In Kombination mit der Linse bilden sich offene Wunden auf der Hornhaut – ein idealer Brutplatz für Bakterien.

Vor dem Handhaben der Linsen darauf achten, die Hände gründlich zu reinigen. Es ist ratsam, auch den verwendeten Reinigungsbehälter für die Kontaktlinsen regelmäßig zu erneuern. Aller drei Monate sollte er getauscht werden. Denn selbst bei täglicher Reinigung kann es dazu kommen, dass sich Bakterien und Keime unsichtbar ablagern.

Die maximale Tragezeit der Kontaktlinsen ist ebenfalls einzuhalten. Werden die Linsen zu lange getragen, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit einer Infektion um ein Vielfaches.
(Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Autor Markus Wehde., 22.11.2017 - )
 
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