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Donnerstag, 23.11.2017
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Brustvergrößerungs-Methoden: Eigenfett und Implantate im Vergleich

Plastische Chirurgie

Die Entscheidung für eine Brustvergrößerung hat oft soziale und gesellschaftliche Gründe.

Die Entscheidung für eine Brustvergrößerung hat oft soziale und gesellschaftliche Gründe.

Brustvergrößerungen haben oft soziale und gesellschaftliche Gründe. Das kann so weit gehen, dass das Selbstbewusstsein der Frau massiv leidet. Auf jeden Fall sollte sie vor dem Eingriff ein ausführliches Gespräch mit dem Arzt führen. Unter 18-Jährige werden nicht operiert. Auch bei einer vorliegenden Schwangerschaft werden Brust-OPs nicht durchgeführt. Außerdem können Autoimmunerkrankungen und Infektionen ein Ausschlusskriterium sein, genauso wie Blutgerinnungsstörungen. Für die Brust-OP gibt es verschiedene Methoden.

Eine gute Gegenüberstellung der Methoden mit Preisen und weiteren Informationen finden Sie zum Beispiel im Ratgeber. Lange Zeit war nur die Methode mit Implantaten verbreitet. Inzwischen erfreut sich die Brust-Vergrößerung mit Eigenfett steigender Beliebtheit. Dafür gibt es auch einige Gründe.

Brustvergrößerung mit Eigenfett


Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Die Brüste werden größer und Fett an Problemzonen wie dem Bauch verringert sich. Aber das Einspritzen von Körperfett, das auch als Lipofilling bezeichnet wird, hat noch weitere Vorteile. Nach der OP fühlt sich die Brust viel natürlicher an als mit Implantaten, obwohl auch diese inzwischen sehr lebensecht wirken.

Ein weiterer Pluspunkt bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett ist das geringere Infektionsrisiko. Außerdem ist die Gefahr einer Kapselfibrose ausgeschlossen, die bei Brustvergrößerungen mit Implantaten entsteht, wenn das Immunsystem das Brustimplantat als Fremdkörper erkennt und ihn abstoßen möchte. Dazu kommt, dass bei einer Brustvergrößerung mit Eigenfett die Schmerzen nach der OP geringer und die Narben nicht sichtbar sind.

Brustvergrößerung mit Implantaten


Auch die Brustvergrößerung mit Implantaten hat im Vergleich zur Eigenfett-Methode einige Vorteile. So eignet sie sich für Frauen, die ihre Brüste um mehr als eine Körbchengröße vergrößern möchten. Während die Brüste bei der Eigenfett-Methode nur maximal eine Körbchengröße vergrößert werden können, gibt es bei der Brustvergrößerung mit Implantaten viel mehr Möglichkeiten. Es stehen hier Modelle zwischen 80 und 600 Millilitern zur Verfügung.

Außerdem ist die Behandlung mit Implantaten in der Regel haltbarer. Silikonimplantate können 20 Jahre und noch länger getragen werden. Eigenfett dagegen kann nach einigen Jahren wieder abgebaut werden. Sehr schlanke Frauen wählen ebenfalls die Brustvergrößerung mit Implantaten, da bei ihnen die benötigten 1.000 Milliliter Fett nicht an anderen Körperstellen entfernt werden können. All diese Gründe machen die Brustvergrößerung mit Implantaten nach wie vor zum Klassiker der ästhetischen Chirurgie.

Füllmaterialien: Silikongel oder Kochsalzlösung?


In der Regel werden Implantate mit Silikongel-Füllung verwendet. Sie sind inzwischen sehr sicher, fühlen sich natürlich an und können nicht mehr auslaufen. Vor allem in den USA sind Silikonimplantate sehr beliebt. Mit der Kochsalzlösung bietet sich eine Alternative, mit sowohl Vor- als auch Nachteilen. Ein Vorteil ist, dass das Implantat leer in die Brust eingesetzt wird und die Kochsalzlösung anschließend hineingespritzt wird, was einen deutlich kleineren Schnitt erfordert und zu einer weniger auffälligeren Narbe führt. Leider kann die Hülle nach einigen Jahren erschlaffen und zu einer anderen Brustform führen. Durch die Membran können geringe Mengen der Kochsalzlösung austreten, was zwar für den Körper unbedenklich ist, da das Material abgebaut wird, aber im Implantat entstehen dadurch Hohlräume, die zu Gluckergeräuschen führen können.
(Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Autor Markus Wehde., 24.10.2017 - )
 
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