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Montag, 18.12.2017
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GPS-System für Hunde

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Geht Ihr Hund gern ohne Sie spazieren? Dann könnte ein GPS-Gerät dabei helfen, den Freigänger im Auge zu behalten.

Geht Ihr Hund gern ohne Sie spazieren? Dann könnte ein GPS-Gerät dabei helfen, den Freigänger im Auge zu behalten.

In einigen Regionen sind Vierbeiner agile Freigänger und durchstreifen auf eigene Faust die Umgebung. Verständlicherweise sind die Besitzer bemüht, dass ihrem Tier bei seinen Ausflügen nichts geschieht. Hilfreich ist in diesem Fall ein GPS-System für Haustiere, mit dem die Position des Tieres jederzeit auf dem Smartphone festgestellt werden kann.

Was ist ein GPS-Ortungssystem für Hunde?


In aller Regel besteht ein solches Ortungssystem aus einem GPS-Sender, der sich in einem spritzwassergeschützten Kunststoffgehäuse befindet und bequem am Halsband des Hundes fixiert werden kann. Ausgestattet ist ein solcher Sender mit einem SIM-Karteneinschub und teilweise noch mit einer Notruftaste sowie einer Mikrofon-Lautsprecher-Kombination. Mithilfe eines solchen GPS-Senders können Sie über Ihr internetfähiges Smartphone auf einfache Weise den genauen Standort des Tieres ermitteln. Diese sogenannten GPS-Tracker sind akkubetrieben und müssen vor dem ersten Einsatz aufgeladen werden. Die Laufleistung kann durchaus 24 Stunden aufweisen.

Wie funktioniert eine solche GPS-Ortung?


Nachdem Sie den aufgeladenen GPS-Sender am Halsband Ihres Vierbeiners befestigt und eingeschaltet haben, wird kontinuierlich oder in bestimmten Abständen der Standort ermittelt. Über eine installierte SIM-Karte und einen Vertrag mit einem Mobilfunkanbieter können Sie eine genaue Ortung durchführen. Die Hersteller dieser Ortungssysteme bieten im Lieferumfang meist eine kostenlose Ortungs-App an, die Sie bequem auf der Hersteller-Webseite downloaden können. Um einen Mißbrauch zu vermeiden, müssen Sie die SIM-Karte registrieren und freischalten lassen.

Je nach Modell werden im GPS-Sender mehrere Rufnummern gespeichert, an die eine SMS versandt werden kann. Der Inhalt einer solchen SMS besteht aus einem Google-Maps-Link, der den jeweiligen Standort des Tieres enthält. Verständlicherweise fallen bei einer solchen Nutzung die üblichen Verbindungskosten an. Wenn Sie Ihre Mobilfunkkosten für den Tracker besser kalkulieren möchten, sollten Sie vielleicht zu einer Prepaid-Karte greifen. Auf einem modernen Smartphone, wie zum Beispiel dem aktuellen Samsung Galaxy Note8, können Sie besonders einfach und in hervorragender Bildqualität den Standort auf der Karte darstellen. In aller Regel nutzt ein solches GPS-Gerät das GSM- oder GPRS-Verbindungsnetz.

Hochwertige Sender können nahezu metergenau den Aufenthaltsort des Tieres feststellen. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Ihr Hund entlaufen ist und Sie das Tier nicht sofort sehen können. Eine interessante Lösung stellen die Geräte mit Notruftaste dar. Sollte ein anderer Tierliebhaber Ihren Vierbeiner unterwegs gefunden haben, kann er über diese Taste direkt mit Ihnen Kontakt aufnehmen. Dank der eingebauten Mikrofon-Lautsprecher-Kombination ist eine normale Sprach-Kommunikation möglich.

Eine solche GPS-Ortung hat natürlich dort ihre Grenzen, wo sich das Tier außerhalb eines Mobilfunkempfangs befindet oder dieser durch bauliche Gegebenheiten gestört ist. Wie ein Handy als GPS-Wegweiser eingesetzt werden kann, können Sie hier erfahren.
(Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem externen Autor Markus Wehde., 13.10.2017 - )
 
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