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Donnerstag, 19.10.2017
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Die Sache mit dem lieben Geld ... sinnvoll eingesetzt oder total verplempert!?

Finanzplanung

Es gibt unzählig viele Möglichkeiten, tagtäglich Geld auszugeben. Welche individuellen Prioritäten dabei gesetzt werden, was einem gefällt und an welchem Konsumgut man nicht vorbeikommt, ist meist recht verschieden. Dieser Beitrag widmet sich den großen Fallen rund ums Geld und den Fakten, die für eine umsichtige Finanzplanung nötig sind.

Verbraucher sollten nicht in diese Geldfallen tappen


Wie eingangs bereits erwähnt: Was Menschen mit ihrem Geld tun, ist im Grunde genommen ihr ganz eigenen Sache. Was viele andere allerdings zum Kopfschütteln bewegt, hat eine Finanzplanerin unter www.businessinsider.de zu diesen Tipps gemacht:
Wer konsequent in seine Altersvorsorge investiert, kann das Rentendasein genießen. Die Auflösung einer Rentenversicherung wäre ein Verlustgeschäft.

Wer konsequent in seine Altersvorsorge investiert, kann das Rentendasein genießen. Die Auflösung einer Rentenversicherung wäre ein Verlustgeschäft.

  1. Die Altersvorsorge ist dafür da, die Versorgungslücke im Alter zu schließen. Wer eine bereits abgeschlossene Rentenversicherung also kündigt, verspielt die Option, ein komfortables Rentendasein leben zu können. Doch das ist längst nicht alles: Wer eine Rentenversicherung kündigt, der bekommt nach Abzug der Gebühren nicht mal das zurück, was einbezahlt wurde.

  2. Die Vogel-Strauß-Taktik ist in Geldangelegenheiten ein gefährliches Unterfangen. Wer aus Angst davor ans Telefon zu gehen, wenn die Bank anruft, den Kopf in den Sand steckt und auch Briefe lieber in den Schuhkarton wirft, anstatt sie zu öffnen und sich mit überzogenen Konten und Mahnungen auseinanderzusetzen, der begeht einen folgenschweren Fehler. Je länger dieses Verhalten anhält, desto realistischer wird der Weg in den Schuldenberg angesteuert – Endstation: Privatinsolvenz. Warum das abzuwenden ist, steht hier, denn laut einer Studie machen Schulden krank.

  3. Im Luxus schwelgen darf nur der, der es sich leisten kann.

    Im Luxus schwelgen darf nur der, der es sich leisten kann.

  4. Eine eigene Immobilie als Altersvorsorge zu betrachten, muss in jedem Fall aus zwei Perspektiven eruiert werden. Zum einen gibt es die Option, eine erworbene Immobilie selbst zu bewohnen, dass kostet im günstigsten Fall irgendwann keine Miete mehr, der Unterhalt wird aber immer anfallen. Wer eine Immobilie als Kapitalanlage erwirbt, der muss bei der Mietersuche und bei der Mieterpflege gute Nerven an den Tag legen – oder Geld für einen Immobilienmakler aufwenden.

  5. Ja-Sager kommen oft in die finanzielle Bredouille. Wie diese Weisheit zu verstehen ist, kann so erklärt werden: Wer um alles in der Welt „mithalten“ möchte, um ein Klischee zu erfüllen, „hip“ zu sein oder einer bestimmten Peergroup anzugehören, obgleich das Portemonnaie dafür gar nicht ausgelegt ist, der muss im Grunde genommen die Reißleine ziehen. Was jedoch deutlich häufiger passiert ist, dass der ohnehin teure Dispo-Kredit immer noch mehr ausgereizt wird. Tipp: Besser wäre es, einen vernünftigen Haushaltsplan aufzustellen und diesem zu folgen. Der Dispo-Kredit kann dann von einem regulären Ratenkredit abgelöst werden.

  6. Wer anderen und insbesondere der eigenen Familie gegenüber finanziell sehr großzügig ist, dem gebührt sicherlich ein Wort der Anerkennung. Aber: Wichtiger ist, dass diese Unterstützung nicht etwa so selbstlos passiert, dass man selbst nicht mehr über die Runden kommt. Zwar gibt es unter www.blitz-kredite.com zahlreiche Optionen, kurz- oder langfristige Finanzierungen sogar ohne Schufa zu erhalten, doch diese Variante sollte nur genutzt werden, um sich selbst beispielsweise etwas leisten bzw. eine notwendige Anschaffung tätigen zu können. Für andere Schulden zu machen, ist keineswegs sinnvoll.

  7. Zugegeben, in der heutigen Gesellschaft ist Bildung wichtig. Allerdings ist die Bildung – beispielsweise an einer Universität – nicht um ihrer selbst willen wichtig, sondern weil darauf aufbauend ein gut bezahlter Job ergriffen werden kann. Tipp: Auch die Option der Weiterbildung „on-the-job“ sollte bedacht werden, denn Praxiserfahrung hilft meist weiter als ein akademischer Grad. Zudem kann so währenddessen Geld verdient werden.

Deswegen ist es wichtig, diese Geldfallen zu kennen


Laut statistischem Bundesamt war im Jahr 2014 die Arbeitslosigkeit der Hauptauslöser für eine Überschuldung. Trennung, Scheidung, Tod des Partners sowie Erkrankung, Sucht und Unfall standen fast gleichauf auf der Liste der Hauptauslöser einer Überschuldung. Allerdings zeigt ein Blick auf die Statistik auch: Eine unwirtschaftliche Haushaltsführung trieb vor allem die unter 25-Jährigen in die Überschuldung. „Unwirtschaftlich“ kann in diesem Zusammenhang bedeuten, dass Geld falsch ausgegeben wurde, oder dass Geld im Übermaß ausgegeben wurde.

Ein umsichtiger Umgang mit Geld bedeutet auch, im Rahmen der eigenen Verhältnisse zu leben. Dazu gehört ein moderater Konsum sowie die Wahl der passenden Kreditoption - wenn Fremdkapital benötigt wird.

Ein umsichtiger Umgang mit Geld bedeutet auch, im Rahmen der eigenen Verhältnisse zu leben. Dazu gehört ein moderater Konsum sowie die Wahl der passenden Kreditoption - wenn Fremdkapital benötigt wird.

So kann der Schuldenspirale ein Riegel vorgeschoben werden


Ein umsichtiger Umgang mit dem Geld, das monatlich zur Verfügung steht, ist das A und O, um eine stabile Finanzlage zu erreichen. Hierbei hilft in der Praxis – und vor allem nach dem Sprung in die ökonomische Selbstständigkeit – ein Haushaltsbuch. Die besten Apps dazu wurden in diesem Bericht (t3n.de) vorgestellt.

Darüber hinaus sollte ein regelmäßiger Check der Ausgaben erfolgen. Im Laufe der Jahre mehren sich in vielen Haushalten die Versicherungen, die Nebenkosten steigen rasant in die Höhe und auch Kredite werden regelmäßig bedient. Tipp: Ein Versicherungscheck ist insofern wichtig, weil sich auch bei den Versicherungsleistungen ab und an einmal etwas ändert. Vor allem bei Personen- und Sachversicherungen gibt es Sparpotential. Auch mit Blick auf die Nebenkosten gilt: Eine Überprüfung der Kosten ist ebenso ratsam wie regelmäßig die Anbieter der Autoversicherung zu checken. Nur in den seltensten Fällen ist keine Ersparnis mehr auszumachen.

Was viele jedoch vergessen, sind die kleinen Lücken, durch die sich monatlich das Geld mogelt. Wer über einen längeren Zeitraum hinweg den Dispo-Kredit überzieht, sollte vielleicht eher einen Ratenkredit aufnehmen. Hierfür werden deutlich weniger Zinsen fällig.
( , 11.08.2017 - )
 
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