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Dienstag, 22.08.2017
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Für ein uneingeschränktes und sicheres Fahrvergnügen ist die Wahl der richtigen Winter- und Sommerreifen unerlässlich

Verkehrssicherheit

Die Auswahl der Sommer- und Winterreifen ist für eine sichere Fahrweise und uneingeschränktes Fahrvergnügen von enormer Bedeutung. Die meisten Autofahrer achten beim Reifenkauf aber in erster Linie auf günstige Preise. Das ist auch kein Problem, solange die Qualität unter dem niedrigen Preis nicht leidet. Es gibt durchaus die Möglichkeit, günstige und zugleich hochwertige Sommer- und Winterreifen zu erwerben, wenn Autofahrer beim Kauf ein paar Dinge beachten.

Die Reifen tragen maßgeblich zur Sicherheit im Straßenverkehr bei


Die Reifen unterliegen einem hohen Verschleiß, weshalb es wichtig ist, sie in regelmäßigen Abständen gegen neue Exemplare auszutauschen. Das gilt für Winterreifen ebenso wie für Sommerreifen. Viele Fahrzeugbesitzer zögern den Reifenkauf so lange wie möglich heraus, um sich die teure Anschaffung zu sparen. Infolgedessen sind sie mit einem zu niedrigen Profil im Straßenverkehr unterwegs. Je älter die Pneus allerdings sind, desto stärker leidet die Haftung auf allen Untergründen. Minderwertige Sommer- oder Winterreifen sind ein echtes Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr, das unbedingt vermieden werden sollte. Der Kauf neuer Reifen bleibt daher keinem Autofahrer erspart, allerdings lassen sich die Kosten reduzieren, indem die Pneus clever ausgewählt werden.

Mit Winterreifen im Sommer fahren – (k)eine gute Idee?


Manche Fahrzeughalter überlegen, sich den Reifenwechsel zweimal im Jahr zu ersparen. Wer sich nur einen Satz Reifen kaufen muss, spart schließlich doppelt: Zum einen die Anschaffungskosten für einen weiteren Reifensatz und zum anderen die Lagergebühren für die gerade nicht benötigten Reifen. Es versteht sich von selbst, dass es nicht möglich ist, die Sommerreifen im Winter einfach weiter zu nutzen. Sie sind bei rutschiger, glatter oder schneebedeckter Straße nicht sicher, da sie keine ausreichende Haftung bieten. Zudem dürfen bei Glätte, Eis und Schnee ohnehin nur Reifen mit dem M+S-Symbol verwendet werden.

Aber auch der umgekehrte Fall – also statt Sommerreifen die Winterreifen im Sommer weiter zu fahren – ist laut tyre-pool.de keine gute Idee: Gerade für hohe Temperaturen oder starke Regenfälle sind Winterreifen nicht ausgelegt. Bei neuen Winterreifen, die noch eine hohe Profiltiefe aufweisen, kann sich der Bremsweg bei hohen Temperaturen und trockener Fahrbahn erheblich verlängern. „Zudem verschleißen Winterreifen im Sommer sehr viel schneller. Das weichere Material des Reifens erleidet im Sommer einen deutlich höheren Abrieb. Dadurch erhöht sich auch der Rollwiderstand – das Geräuschniveau steigt und die Kraftstoffeffizienz leidet“, erklären die Reifenexperten. Dementsprechend bleibt es Autofahrern nicht erspart, im Frühjahr die Winterreifen gegen die Sommerreifen zu tauschen und im Herbst wieder von den Sommerreifen auf die Winterreifen zu wechseln.

Wann sollten Reifen gewechselt werden?


Alte Autoreifen sollten gewechselt werden, sobald:

Beim zweiten Punkt sind sich die Experten aber uneinig. Der Gesetzgeber fordert ein Restprofil von wenigstens 1,6 Millimetern, während Reifenexperten empfehlen, Sommerreifen schon bei drei Millimetern und Winterreifen sogar schon bei vier Millimetern zu wechseln.

Billige reifen im Baumarkt kaufen? Lieber nicht


Wer sich neue Reifen kaufen möchte, hat dazu mittlerweile fast überall die Möglichkeit. Ob direkt im Autohaus, bei einem spezialisierten Reifenhändler, im Baumarkt oder im Internet: Nahezu überall können Reifen gekauft werden, deren Preise sich extrem unterscheiden. Speziell im Baumarkt sind Reifen sehr günstig. Allerdings findet man dort auch die bekannten Billigreifen, bei denen der niedrige Preis mit einer minderwertigen Qualität verbunden ist. Insbesondere wenn die Billigreifen aus Fernost kommen, sollten Autofahrer lieber die Finger davon lassen. In Tests von Autozeitschriften und -clubs erhalten diese regelmäßig eine äußerst schlechte Bewertung, insbesondere wenn es um das Bremsverhalten auf nasser Fahrbahn geht.

Hochwertige Reifen kaufen und trotzdem sparen


Zu den Testsiegern gehören in der Regel die Reifen der bekannten Premium-Marken, die daher auch entsprechend teuer sind. Die Premium-Hersteller arbeiten seit Jahren daran, das Reifensortiment zu optimieren. Neben der Fahrsicherheit und dem Fahrvergnügen spielt seit einiger Zeit auch die Nachhaltigkeit bei der Reifenproduktion eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund haben die Reifen der Premium-Marken natürlich ihren Preis. Um dennoch Geld zu sparen, kann man auf die preisgünstigen Tochtermarken der Premium-Hersteller ausweichen. Sie bieten zwar nicht immer die modernste Technik, aber dennoch eine gute Qualität. Eine Alternative, um Geld zu sparen und trotzdem hochwertige Reifen zu erwerben, ist auch der Kauf im Internet. Die dort angebotenen Reifen erfüllen dieselben Qualitätsstandards wie die Pneus beim Reifenhändler oder im Autohaus. Durch geringere Lager- und Verwaltungskosten können sie online aber günstiger angeboten werden.

Das eigene Fahrverhalten ist entscheidend für die Reifenwahl


Auch das eigene Fahrverhalten entscheidet, welche Reifen am besten geeignet sind. Autobesitzer, die viel und sportlich fahren, sollten beim Reifenkauf nicht unbedingt Geld sparen. Gelegenheitsfahrer, die sich nur hin und wieder durch die Stadt bewegen, benötigen jedoch nicht zwangsläufig das moderne Hightech-Modell. Bei der Auswahl hochwertiger Reifen hilft auch immer der aktuelle Reifentest vom ADAC.
( , 25.07.2017 - )
 
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