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Montag, 18.12.2017
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Das Ohr – Anatomie und Funktionen

Otologie

Das Ohr kann viel mehr, als es auf den ersten Blick scheinen mag. So ist es neben der Hörfunktion auch verantwortlich für unseren Gleichgewichtssinn. Wir blicken in das Ohr hinein und erforschen, wie so ein kleines Organ eine so große Wirkung auf den Körper haben kann.
Ohrmuschel

Anatomie


Anatomisch unterteilt sich das Ohr in drei Bereiche:
  • Das Außenohr (Auris externa)
  • das Mittelohr (Auris media)
  • Innenohr (Auris interna)

Das Außenohr


Zu dem Außenohr gehören die Ohrmuschel, der äußere Gehörgang und das Trommelfell.
Die Ohrmuschel wächst nach neuen Untersuchungen das ganze Leben lang und filtert den eintreffenden Schall in das Ohr. Dieser wird an den Kanten der Ohrmuschel gebrochen und dadurch gedämpft. Daraus kann das Gehirn wahrnehmen, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt, ob von vorne, oder von hinten. In der Haut des äußeren Gehörganges befinden sich die Schweißdrüsen, die das Ohrenschmalz ausscheiden. Der Schmalz reinigt den Gehörgang und verhindert das Eindringen von Schmutz, Wasser und Staub.

Das Mittelohr


Das System besteht aus mehreren lufthaltigen Räumen, die mit einer durchbluteten Schleimhaut verschalt sind. In der Mittelohrhöhle befinden sich die Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel. Das Mittelohr leitet die auf das Trommelfell auftreffenden Schwallwellen an den sinneswahrnehmenden Abschnitt, die Hörschnecke, des Ohres weiter.

Das Innenrohr


Im Innenrohr, auch Labyrinth genannt, liegt das eigentliche Hörorgan und das Gleichgewichtsorgan, das bei Beschädigung zu Schwindel oder Lagerungsschwindel, wie beim Ratgeber unbeschwert-hören.de nachzulesen ist, führen kann.

Funktionen


Gleichgewichtsorgan


Das Gleichgewichtsorgan besteht aus zwei Systemen:
  • Das statische System reagiert auf lineare Bewegungen und Erdanziehung
  • Das Bogengangsystem nimmt rotatorische Bewegungen wahr

Das statische Gleichgewicht


Um gerade zu stehen oder beispielsweise einen Handstand zu machen, kommt das Maculaorgan im statischen System zum Tragen. In diesem befinden sich Kalkkristalle, die ein höheres Gewicht als die vorhandenen Endolymphe haben und deswegen der Schwerkraft folgen. Sie drücken auf horizontal stehenden Härchen der Macula und ziehen an den senkrecht stehenden Härchen der Macula. Diese Unterscheidung nach horizontal und senkrecht wird auch Utriculus und Sacculus genannt. Durch diesen Prozess entsteht eine aufrechte Körperhaltung.

Das Bogengangsystem


Die Bogengänge sind mit dem Utriculus verbunden und bestehen aus dreidimensionalen Bogengängen – horizontal, frontal und vertikal. Jeder Bogengang bildet einen Schlauch, der dem Utriclus entwächst und auch wieder dort mündet. Am Ende eines jeden Bogengangs sitzen Härchen, die Cupula.

Bewegt sich die Cupula, dann reagieren die Sinneszellen. Die Endolymphe jedoch bleibt bei jeder kleinen Bewegung zunächst stehen und hält die Cupula fest. Der knöchrige Teil aber bewegt sich weiter und reizt somit die Sinneszellen. Die Reize werden an die Nerven und an das Gehirn weitergeleitet, das dann die entsprechenden Muskelgruppen aktiviert.

Das Ohr schützen


Krach im Ohr kann ganz schön gefährlich werden. So schützen Sie Ihre Ohren:
  1. Hohe Geräuschpegel vermeiden
  2. Ohrstöpsel auf Konzerten und Diskotheken tragen
  3. Lärmfänger in der Wohnung einbauen: Blattreiche Grünpflanzen, Teppiche oder schwere Vorhänge
( , 24.05.2017 - )
 
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