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Mittwoch, 13.12.2017
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Studieren neben dem Job – Fernstudium macht‘s möglich

Fernstudium

In Deutschland wird mehr studiert denn je. Aber nicht nur in den Hörsälen der mehr als 400 Hochschulen, sondern auch zuhause im Wohnzimmer über ein Fernstudium.
Der in einem regulären Fernstudium erworbene Hochschulabschluss ist dem eines Studiums an einer Präsenzhochschule gleichwertig.

Der in einem regulären Fernstudium erworbene Hochschulabschluss ist dem eines Studiums an einer Präsenzhochschule gleichwertig.

Fernstudiengänge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Laut der Trendstudie Fernstudium der International University of Applied Sciences (IUBH) sind 2016 ungefähr 160.000 Studierende an einer Fernhochschule eingeschrieben – 70.000 mehr als im Jahr 2010. Tendenz steigend – denn Bildung bringt Menschen nicht nur persönlich weiter, sondern fördert auch die Karriere.

Fernstudium wird immer beliebter


Der Sektor der Fernstudien gehört laut der IUBH mit 7 % Wachstumsrate zu einem der am stärksten wachsenden Bereiche am Bildungsmarkt. Auch die steigende Konkurrenz unter den vielen Fernhochschulen zeigt den Zuwachs, den die Branche erlebt. Neben der einzig staatlichen Hochschule Deutschlands, der Fernuniversität Hagen, gibt es viele staatlich anerkannte private Hochschulen wie beispielsweise die SRH Fernhochschule, die 2005 als erste private Fernhochschule vom Wissenschaftsrat akkreditiert wurde.

Warum Fernstudien als Weiterbildung sich zunehmender Beliebtheit erfreuen, hat viele Gründe. Doch es ist vor allem die flexible Struktur der Studienangebote, die berufsbegleitende Studierende besonders anspricht.

Studium selbst gestalten mit einem Fernstudium


Um ein Studium neben dem Job absolvieren zu können, braucht es vor allem eins: Flexibilität. Denn wer neben dem Arbeitsleben studiert, muss viel Freizeit einbringen. Die Studie der IUBH zeigt, dass bei der Wahl eines Studienprogrammes vor allem die Flexibilität des Studienmodells neben der inhaltlichen Ausrichtung eine wichtige Rolle spielen.

Wer im Beruf oder in der Familie gebunden ist, sich aber dennoch weiterentwickeln will, hat oft keine andere Möglichkeit, als ein Fernstudium zu absolvieren. Im Gegensatz zur Abendschule oder einem Präsenzstudium ist ein Fernstudium unabhängig von Ort und Zeit. Ob abends im Wohnzimmer, nachts im Bett, am Wochenende im Park oder in der Mittagspause – wann und wo studiert wird, kann sich jeder frei einteilen.

Fernstudien: Hohes Maß an Flexibilität


Um Arbeitnehmern ein berufsbegleitendes Studium zu ermöglichen, richten die Fernhochschulen ihre Angebote und Leistungen speziell auf ihre Zielgruppe aus. Der Hochschulzugang ist oft nach wenigen Jahren Berufserfahrung möglich und staatlich anerkannte Abschlüsse zeichnen das Fernstudium als gleichwertig zu Präsenzstudien an staatlichen Hochschulen aus. Mit etwas Motivation ist der Bachelor auch schon nach drei Jahren geschafft. Denn viele Fernstudien dauern nicht länger als ein Präsenzstudium.

Damit Beruf und Familie nicht unter dem Fernstudium leiden und die Karriere dennoch vorangebracht werden kann, ist das Angebot der Fernhochschulen zeitlich flexibel gestaltet. Viele Fernhochschulen bieten individuelle Einstiegszeiten in das Studium an. Auch die Prüfungstermine lassen sich variabel anpassen. Zudem werden Prüfungstermine an vielen verschiedenen bundesweiten Standorten angeboten.

Unterstützung durch Arbeitgeber bei Weiterbildung


Immer mehr Arbeitgeber schätzen es, wenn sich ihre Angestellten per Studium fortbilden. Um Job und Studium besser unter einen Hut zu bringen, bieten viele Unternehmen ihren Arbeitnehmern Unterstützung an. Laut der Trendstudie Fernstudium erhalten 40,8 % der befragten Studierenden von ihrem Arbeitgeber Unterstützung. 2014 waren es nur 35,5 %.

Diese Unterstützung erfolgt zum Beispiel durch die Übernahme der Studiengebühren, flexible oder reduzierte Arbeitszeiten, Planungssicherheit bei Prüfungsterminen, Lernurlaube oder auch einfach durch Lob und Anerkennung.
( , 30.03.2017 - )
 
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