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Mittwoch, 19.09.2018
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Das perfekte Anschreiben für eine gelungene Bewerbung

Bewerbungsunterlagen

Lebenslauf einer Bewerbungsmappe
Nicht allein die Qualifikation ist für den Erfolg einer Bewerbung entscheidend. Wer beim Anschreiben nur auf Fakten und allgemeine Lebenslaufdaten setzt, muss damit rechnen, dass seine Bewerbung in der Personalabteilung nicht viel Beachtung erfahren wird. Daneben gilt es einige grobe Mängel zu vermeiden. Folgender Artikel verrät, wie ein gelungenes Anschreiben entsteht und so die Chancen auf ein Vorstellungsgespräch steigen.

Anschreiben als Werbung für die eigene Person


Eine Bewerbung stellt eine Selbstdarstellung der eigenen Person dar, welche sich im Wettstreit mit Mitbewerbern von der Masse abheben soll. In keinem weiteren Bestandteil der Bewerbungsmappe wird dies so deutlich wie im Anschreiben. Dieses stellt den Mittelpunkt einer Bewerbung dar und entscheidet oft bereits binnen weniger Sekunden darüber, ob das Interesse des potentiellen Arbeitgebers geweckt wird. Neben einem schlecht verfassten Lebenslauf ist es gerade das Anschreiben, dass von zahlreichen Bewerbern unterschätzt wird und für viele zum Stolperstein wird. Hier erkennt der Personalverantwortliche sofort, ob sich der Absender Mühe gegeben hat und es ernst meint. Aufgrund eines lieblosen Anschreibens landen bereits etwa 90 Prozent der Bewerbungen in den Müll, so die Schätzung mancher Personalexperten. Im Anschreiben geht es nicht nur darum, bestimmte allgemeine Daten zur eigenen Person, dem Arbeitgeber sowie der ausgeschriebenen Stelle aufzuführen. Vielmehr soll diese den nötigen Raum bieten, um das uneingeschränkte Interesse an der vakanten Stelle zu verdeutlichen und sich mit schlagkräftigen Argumenten zu empfehlen.

Folgende Aspekte sollte das Anschreiben beachten:

Layout


In der Regel gliedert sich eine Bewerbung in die vier Bereiche Kopf, Einleitung, Hauptteil und Schlussteil. Der Kopf beinhaltet die Adressblöcke von Absender sowie Empfänger, das Datum sowie die Betreffzeile. Hiermit beginnt das Anschreiben. Es folgt der inhaltliche Kernabschnitt mit der Einleitung und dem Hauptteil. Der Hauptteil steht auch für den Argumentationsteil. Das Anschreiben schließt mit obligatorischer Grußformel, der eigenhändigen Unterschrift und gegebenenfalls dem Hinweis auf beigefügte Anlagen ab.

Häufigste Fehler:
  • Adresse oder Unternehmen falsch geschrieben
  • fehlerhafte oder keine Anrede
  • falsche Struktur
  • unvollständiger Absender
  • unseriöse E-Mail-Adresse (z.B. GangsterLover55 oder Mäuschen124)

Form


Hierfür gelten bestimmte Standards, die es zwingend einzuhalten gilt. Für gewöhnlich umfasst das Anschreiben eine DIN-A4-Seite, während sich als Schriftart verbreitete Standardschriften wie Times New Roman oder Arial empfehlen. Als Schriftgröße ist 12 Punkt angemessen. Ist das Anschreiben verfasst, sollten spätestens jetzt Silbentrennung sowie Rechtschreibfunktion des Textverarbeitungsprogramms aktiviert werden. Seitenränder von mindestens 16,9 mm (oben und unten), 8,1 mm rechts sowie 24,1 mm links sind ideal. Was Wortwahl und Sprache angeht, sollte stets schlüssig, klar und seriös argumentiert werden. Verdrehte Formulierungen sind ebenso wie Schachtelsätze zu vermeiden. Zudem sollten sich die Aussagen in der Bewerbung mit den Nachweisen decken. Geht es um die Form, so spielt auch die Aufmachung eine wesentliche Rolle. Mit Hilfe eines Druckportals wie Flyeralarm können Bewerbungsmappen mit ansprechenden, stimmigen Motiven versehen werden.

Häufigste Fehler:
  • mangelhafte Grammatik oder Rechtschreibung
  • zu lang
  • zu kleine, enge Schrift

Wie ist der Hauptteil zu formulieren?


Der Bewerber benötigt ein Anschreiben, welches exakt auf die anvisierte Stelle zugeschnitten ist. Dieser schlüpft ein Stück weit in die Rolle des Personalverantwortlichen und muss diesem dabei helfen, die eigene Persönlichkeit schnell einzuordnen. Idealerweise sollte zunächst direkt an die Stellenbeschreibung angeknüpft werden. Hierbei ist etwa auf die Anforderungen einzugehen, welche in der Ausschreibung genannt sind. Gelingt es, weitere ein bis zwei berufsrelevante Fertigkeiten unterzubringen, ist dies umso besser. Im Rahmen des Anschreibens ist auf die eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten einzugehen und die derzeitige schulische beziehungsweise berufliche Situation zu erwähnen. Bewerber sollten dabei auf folgende Fragen eingehen: Was finde ich an der Stelle interessant? Weshalb möchte ich diesen Beruf erlernen? Welche Fertigkeiten bringe ich bereits mit? Vermieden werden sollte grundsätzlich die Verwendung des Konjunktivs (könnte, würde etc.), da dies mangelndes Selbstbewusstsein signalisiert.

Tipp: Soft Skills (soziale Kompetenzen) sind neben den Hard Skills (Fachkompetenzen) wichtige Charakteristiken eines Bewerbers. Es wird etwa Wert darauf gelegt, ob der Absender Empathie, Belastbarkeit, Ausdauer oder Teamfähigkeit mitbringt.

Wie das Anschreiben abzuschließen ist


Zwischen Haupt- und Schlussteil kann das Anschreiben bei Bedarf die Bitte um Vertraulichkeit (Sperrvermerk), den frühestmöglichen Eintrittszeitpunkt sowie die Gehaltsvorstellung enthalten. Das Anschreiben sollte stets mit der Aufforderung enden, dass man sich über ein persönliches Gespräch freuen würde. Mit den Worten "Mit freundlichen Grüßen" können Bewerber im Anschluss nichts falsch machen. Sind Zeugnisse und weitere Nachweise beigefügt, sollte ganz am Ende auf die konkreten Anlagen verwiesen werden.

Häufigste Fehler:
  • mangelnde Unterschrift
  • fehlende Belege
  • umgangssprachliche Grußformel (z.B. MfG)
( , 27.03.2017 - )
 
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