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Donnerstag, 27.07.2017
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Was ist ein Thermodrucker?

Peripheriegeräte

Barcodeauszeichnunge zählen zu den wichtigsten Anwendungsbereichen des Thermodrucks.

Barcodeauszeichnunge zählen zu den wichtigsten Anwendungsbereichen des Thermodrucks.

Von zu Hause oder aus dem Büro kennt man Tintenstrahl- und Laserdrucker. In anderen Bereichen kommt aber oft ein anderes, weniger bekanntes Druckverfahren zum Einsatz: Der Thermodruck. Doch was ist der Thermodruck und wie funktioniert ein Thermodrucker?

Wie funktioniert ein Thermodrucker?


Tintenstrahl- und Laserdrucker fixieren Tinte bzw. Tonerpulver auf einem Papier. Ein Thermodrucker hingegen arbeitet mit Hitze. Der Druckkopf ist mit verschiedenen Heizelementen ausgestattet, die Farbelemente freisetzen. Diese Elemente befinden sich entweder auf dem Papier direkt oder auf einem Farbband, das über das Papier bewegt wird. Durch die Hitze wird die Farbe auf diesem fixiert. Gewöhnliches Papier kann hier jedoch nicht verwendet werden, denn die Temperaturen sind so hoch, dass es verbrennen würde. Deshalb funktioniert der Thermodruck nur mit speziellem Papier, welches von einer Schutzschicht umgeben ist.

Wo kommt der Thermodruck zum Einsatz?


Diese Technologie kommt vor allem dort zum Einsatz, wo schnell gedruckt werden muss. Seine Bauweise ist relativ einfach, er besitzt nur wenige bewegliche Teile, was ihn in der Herstellung billig und langlebig macht. Des Weiteren ist er äußerst leise während des Druckvorgangs. Im Alltag begegnet er dem Menschen vor allem in Kassen sowie in Barcode- und Ticketautomaten. Hier wird der Thermodruck eingesetzt, da es sich um eine schnelle und qualitativ hochwertige Druckart handelt. Aufgrund der Technik eignet sich der Thermodruck aber nicht nur für Papierdrucke, sondern auch für Drucke auf anderen Materialien, wie Stoff oder Metall. Deshalb wird die Technologie auch in vielen anderen Bereichen, beispielsweise der Metall- und Modeindustrie oder in der Werbebranche eingesetzt.

Nachteile des Thermodrucks


So praktisch wie diese Druckart auch ist, bringt sie auch einige Nachteile mit sich. So preiswert seine Herstellung auch ist, so teuer sind die Folgekosten. Denn das Spezialpapier ist meist sehr teuer, was den Thermodrucker für den privaten Gebrauch unerschwinglich macht. Darüber hinaus ist der Druck anfällig für Knickschäden und in vielen Fällen nicht besonders lange haltbar. Wer dennoch Zubehör für einen Thermodrucker benötigt, wird auf druckerpatronenexpress.de fündig.

Wie funktionieren die einzelnen Druckverfahren?


Bei den Thermodrucken unterscheidet man zwischen drei Verfahren. Je nach Verwendungszweck kommen diese Techniken zum Einsatz.

Thermodirektdruck


Dieses Verfahren ist besonders für Kassen in Einzelhandelsläden konzipiert. Die Drucktechnik ist sehr einfach, die einzelnen Drucke dadurch sehr günstig. Hierbei wird thermosensibles Papier verwendet, welches sich unter Hitze verfärbt. Weitere Farbe wird deshalb nicht benötigt. Dadurch ist der Druck aber nicht sehr lange haltbar und verfärbt sich unter Sonneneinstrahlung schnell, zudem ist lediglich Schwarz-Weiß-Druck möglich.

Thermotransferdruck


Diese Technik wird besonders gerne für den Druck auf Metallschildern, Tassen und ähnlichem verwendet. Zusätzlich zu den Hitzeelementen wird hier ein Farbband benötigt, von dem die Farbe auf den zu bedruckenden Gegenstand geprintet wird. Dadurch ist der Druck sehr langlebig und auch für langfristige Beschriftungen sehr gut geeignet.

Thermosublimationsdruck


Der Thermosublimationsdruck arbeitet ebenfalls mit einem Farbband. Hierbei wird aber eine größere Hitze erzeugt, wodurch einfacher verschiedene Farbabstufungen erzeugt werden können.

Fazit


Der Thermodruck begegnet uns überall in unserem Alltag. Besonders Kassen- und Ticketautomaten sind für dieses Verfahren bekannt, aber auch verschiedene Industriezweige setzen diese Druckart ein. Für das Drucken zu Hause sollte man aber weiterhin lieber auf Tintenstrahl- oder Laserdrucker vertrauen.
( , 17.03.2017 - )
 
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