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Mittwoch, 22.11.2017
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Immobilienkauf in 2017? So günstig war die Gelegenheit noch nie

Baufinanzierung

Reihenhaus
Durch die derzeitigen Niedrigzinsen am Markt ist die Anschaffung einer Immobilie so günstig wie nie. Der Traum von den eigenen vier Wänden lässt sich somit realisieren und eine neue Lebensplanung kann beginnen. Doch im Vorfeld ist eine genaue Recherche und Planung notwendig, da es sich um ein großes Vorhaben handelt, wobei viele Geld im Spiel ist. Zudem stellt die Anschaffung einer Immobilie eine monatliche Belastung dar, die auf Jahre gestemmt werden muss. Hier geht es vor allem um eine langfristige Kalkulation, besonders in Bezug auf die eigenen finanziellen Verhältnisse.

Darlehensvertrag


Bevor die Entscheidung über einen Immobilienerwerb gefällt wird, bedarf es der Zusage von einem Darlehensvertag durch eine Bank. Denn nur wenn grünes Licht gegeben wird, kann das Vorhaben in die Hand genommen werden. Dazu empfiehlt es sich verschiedene Kreditinstitute miteinander zu vergleichen, denn gerade im Bereich der Zinsen gibt es einiges an Spielraum. Die Höhe der möglichen Kreditsumme muss sämtliche anfallende Kosten abdecken. Dazu hören neben der Kaufsumme vom Objekt auch die Nebenkosten. Mit Hilfe einer Checklist können die wichtigsten Punkte dazu aufgeschrieben werden.

Angebotsvergleich


Da die Zinsen schon seit einigen Jahren sehr günstig sind, locken vielen Anbieter mit einer Baufinanzierung für Immobilien. Bei der Suche nach einem passenden Angebot geht es neben dem Zinsniveau auch um einen seriösen Anbieter, damit es während der Laufzeit zu keinen Problemen kommt. Beim Vergleich der Zinsen spielen zwei Faktoren eine wichtige Rolle, einmal der Sollzins und der Effektivzins. Der Sollzins gibt dabei die Höhe der Verzinsung an, wobei der Effektivzins auch Angaben zu den Nebenkosten beinhaltet. Ein Vergleich mehrere Angebote muss immer in Bezug auf den Effektivzins ausfallen.

Bevor ein Kreditinstitut Baugeld für eine Immobilie vergibt, wird im Vorfeld der Beleihungswert überprüft, dieser stellt den Wert vom Objekt dar und zwar aus der Sicht vom Geldgeber. Bei einem individuellen Finanzierungsangebot kommt es neben der Höhe der Zinsen auch auf die Zinsbindungsfrist an. Dies ist der Zeitraum, wo der Kreditnehmer die monatlichen Raten abtragen muss. Da dies zurzeit ein günstiger Moment ist, sollte die Bindungsfrist recht lange ausfallen, denn so ergibt sich eine hohe Planungssicherheit.

Passende Monatsrate berechnen


Um einmal als Besitzer der Immobilie dazustehen zu können, ist es wichtig die monatlichen Raten immer fristgerecht zu bezahlen, denn nur so ist gewährleistet einmal schuldenfrei zu sein. Doch neben den vereinbarten Raten, gibt es noch die Möglichkeit in die Finanzierung sogenannte „Sonderzahlungen“ zu vereinbaren. Hierzu kann zum Beispiel eine größere Summe auf einmal zur Tilgung verwendet werden.

Eine flexible Gestaltung der Finanzierung ist durchaus vorteilhaft, denn so kann die fällige Monatsrate auch mal verändert werden, wenn sich zum Beispiel die finanziellen Umstände ändern. Dabei ist es möglich, die Rate entweder nach oben oder unten anzupassen. Durch eine Erhöhung kann die eigentliche Finanzierung schneller abgeschlossen werden. Auf der Internetseite baufi24.de gibt es viele praktische Hinweise und Tipps für eine erfolgreiche Baufinanzierung. Auch ein tagesaktueller Zinsrechner steht zur Verfügung.

Was muss beachtet werden?


Nach derzeitigem Stand sind die Zinsen für Baugeld auf einem historischen Tiefstand, was Käufer von Immobilien sehr freut. Allerdings ist auf Dauer nicht zu erwarten, dass dies weiter so anhält, denn bereits in einigen Jahren könnte eine Zinswende eintreten und das Baugeld wieder deutlich teurer machen. Daher sollte bei einer Baufinanzierung unbedingt die Laufzeit eine wichtige Rolle spielen, denn nur wenn die günstigen Zinsen auch in einigen Jahren noch zu haben sind, lässt sich ein so großes Projekt auch realisieren. Allerdings ist zu beachten, je länger der eigentliche Kredit läuft, umso teurer wird er am Ende, da die Sicherheit einer Zinsbindung mit einem gewissen Aufschlag verbunden ist.

Erwerb ohne Eigenkapital


Durch die niedrigen Zinsen ist es möglich eine Immobilie zu erwerben, auch wenn kein Eigenkapital vorhanden ist. Allerdings ist die monatliche Belastung dadurch höher. Zudem muss sichergestellt sein, dass ein gutes monatliches Einkommen vorliegt, um die Kreditlast tragen zu können. Solange die Niedrigzinsphase anhält stehen die Chancen gut eine passende Finanzierung zu erhalten.
( , 03.01.2017 - )
 
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