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Mittwoch, 18.01.2017
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Matratzenarten: Für wen ist welches Modell geeignet?

Schlaf

Matratze
Beim Kauf einer neuen Matratze stellen sich viele Fragen. Welche Art von Matratze soll es sein und welcher Härtegrad ist geeignet? Dazu kommt die Frage nach der Punktelastizität, die ebenfalls eine wichtige Rolle für einen erholsamen Schlaf spielt. Wer da die falsche Wahl trifft, muss mit Verspannungen, Rückenschmerzen und Druckstellen rechnen. Bei der Wahl der passenden Matratze sind sowohl Schlafverhalten, Liegeposition, Schwitzen, Frieren und die Höhe des Matratzenkerns wichtig. Auf Betten.de finden Sie unterschiedliche Matratzen-Arten.

Kaltschaum: der Klassiker


Kaltschaummatratzen sind leicht, faltbar und dadurch gut transportierbar. Sie haben eine hohe Punktelastizität und es gibt bis zu sieben unterschiedlich harte Liegezonen. Dadurch können sie sich der Körperkontur und dem Lattenrost gut anpassen. Hochwertige Matratzen haben offene Poren und sind dadurch atmungsaktiv. Sie speichern die Körperwärme des Liegenden und bieten dadurch eine gute Wärmeisolation. Spezielle Schnitttechniken an der Oberfläche des Matratzenkerns optimieren die Ableitung von Feuchtigkeit und die Punktelastizität.

Matratze mit Federkern


In einer Federkernmatratze befinden sich verzinkte und miteinander verbundene Stahlfedern, die von einer Schaumstoff- oder Kaltschaumpolsterung umgeben sind. Hochwertige Modelle sind besonders langlebig und halten auch übergewichtigen Schläfern lange stand. Wegen der Federn sind sie schwerer und härter als andere Matratzen. Sie sind gut belüftet und eignen sich daher nicht für Allergiker. Oft bestehen sie aus einer Sommer- und einer Winterseite. Die Sommerseite kühlt mit Seide oder Schurwolle, die Winterseite wärmt.

Taschenfederkernmatratzen sind punktelastischer


Bei den Taschenfederkernmatratzen ist jede Feder in ein Stoffsäckchen eingehüllt. Manchmal sind auch die einzelnen Feder-Reihen in Stoff eingearbeitet, was das Nachschwingen der Matratze verringert. Die hohe Anzahl an Federn sorgt für eine besonders hohe Punktelastizität, was sie teurer als herkömmliche Federkernmatratzen macht. Durch die vielen Hohlräume wird die Matratze optimal durchlüftet. Dadurch wird der durch das Schwitzen entstehende Wasserdampf gut abgeleitet.

Die Matratze ist in verschiedene Liegezonen aufgeteilt. Je nach Zone sind die Federn unterschiedlich stark oder die Abdeck-Schäume unterschiedlich hart. Für härteres Liegen ist der Federkern mit Kaltschaum ummantelt. Für weicheres liegen wird Visco-Schaum verwendet.

Visco-Matratzen passen sich an


Visco-Matratzen passen sich exakt der Körperform des Liegenden an und merken sich diese. Das träge Rückstellverhalten könnte jedoch für unruhige Schläfer problematisch werden. Diese Matratze ist außerordentlich punktelastisch und hat keinen Liege-Druck von unten. Sie eignet sich perfekt für Menschen mit Bandscheiben-Problemen und Bettlägerige. Sie speichern Wärme sehr gut, verhärten sich jedoch in zu kalten Räumen. Hochwertige Visco Matratzen kosten mehr als andere Matratzenarten.

Bei Latexmatratzen zu Naturlatex greifen


Latexmatratzen passen sich dem Körper und dem Lattenrost sehr gut an, haben ein gutes Rückstellverhalten aber ein hohes Gewicht. Es gibt Naturlatex-, Synthese-Latex- und Misch-Latexmatratzen. Naturlatex-Matratzen haben die beste Punktelastizität, bessere Liegeeigenschaften und sind langlebiger. Stift-Latex-Matratzen mit großen Hohlräumen sind besonders atmungsaktiv, was Wärmestau verhindert und Transpiration reduziert.
( , 09.08.2016 - )
 
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