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Freitag, 21.07.2017
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Blackjack als Wissenschaft - Gewinnchancen und Tipps

Casinospiele

Roulette, Slots oder Baccarat – jeder, der diese Begriffe kennt, wird schon einmal im Casino gewesen sein. Es handelt sich hierbei um ganz klassische „Glücksspiele“. Also jene Casinogames, bei denen nicht das persönliche Geschick im Vordergrund steht – sondern Kamerad Zufall. Hierzulande wird Glücksspiel in erster Linie als Suchtfaktor wahrgenommen. Diese Tatsache steht scheinbar im Widerspruch zur Entwicklung des Glücksspielmarktes. Letzterer ist in seinem monetären Potenzial nicht ganz einfach zu durchschauen.
Schätzungen der Forschungsstelle Glücksspiel der Universität Hohenheim gehen für 2014 zum Beispiel von einem Gesamtumsatz aus, der allein für Deutschland jenseits der 11 Milliarden Euro liegt. Im vorangegangenen Vergleichszeitraum waren die Umsätze noch etwa 1,6 Prozent niedriger. Aber auch andere Quellen prognostizieren für diesen Markt ein Wachstum. Blackjack ist und bleibt – neben den genannten Beispielen – ein Klassiker unter den Casinospielen. Als Kartenspiel erfreut es sich neben Poker einer sehr großen Beliebtheit. Der Vorteil: In gewisser Weise hilft Kombinatorik weiter, um die eigenen Möglichkeiten einzuschätzen. Wie wird Blackjack gespielt? Kann man bei diesem Kartenspiel überhaupt gewinnen? In diesem Beitrag wird das Spiel einmal etwas genauer betrachtet, um interessierten Spielern einen Überblick zu vermitteln.

Spieltisch

Ein typischer Black-Jack-Tisch in einem Casino - das Spiel erfreut sich gerade heute einer sehr großen Beliebtheit. Doch Vorsicht: Auch hier ist ein Suchtpotenzial gegeben.


Blackjack - die Regeln


Blackjack wird in Deutschland auch gern als 17 und Vier bezeichnet. Dieser Begriff erklärt sich aus dem französischen vingt et un – was 21 bedeutet. Und diese Tatsache ist bereits ein erster Hinweis auf den Kern von Blackjack. Spieler und Kartengeber (der Dealer, also das Casino) haben zum Ziel den Kartenwert 21 zu erreichen.
Gespielt wird Blackjack allgemein von bis zu acht Akteuren. An einem halbkreisförmigen Tisch sitzen sich sieben Spieler und der Dealer/Croupier (die Bank) gegenüber. Heute besteht der Kartensatz meist aus 312 Karten, was sechs Paketen mit französischem Blatt entspricht. Die Wertigkeit sieht wie folgt aus:
  • Zahlkarte (2 bis 10) entsprechend dem Wert
  • Bildkarten jeweils 10
  • Ass einfach oder 11
Letzteres ist eine Besonderheit, da das Ass erst endgültig nach dem letzten Kartenkauf des Spielers gewertet wird.

Anschließend geht es folgendermaßen weiter:
  • Spieler setzen in der Box ihren Einsatz
  • Dealer und Spieler erhalten eine offene Karte
  • Spieler erhalten eine zweite offene Karte

Anschließend beginnt der am rechten Tischrand sitzende Spieler damit, Karten nachzukaufen (Hit). Je näher er damit der 21 kommt, umso besser. Sobald ein Spieler beim Blackjack aber einen höheren Zahlenwert zieht, hat er sich überkauft und den Einsatz verloren. Daher sollte der Kartenkauf früh genug (Stay) gestoppt werden.

Nach den Spielern zieht der Croupier Karten. Dabei gilt:
  • ab 17 Punkten wird keine Karte gezogen
  • bis 16 muss der Dealer nachkaufen
Gewonnen haben beim Blackjack alle Spieler mit 21 oder einem höheren Zahlenwert als der Dealer. Bei Gleichstand erhalten Spieler den Einsatz zurück.

Varianten: Wie unterschiedlich wird Blackjack gespielt


Blackjack gehört nicht ohne Grund zu den klassischen Casinospielen – es ist ein recht altes Kartenspiel. Inzwischen sind aber ganz unterschiedliche Varianten hinzugekommen. Diese unterscheiden sich in den Spielregeln und den verwendeten Kartendecks.

Beispiel: Spanisch 21 kommt ohne 10er Karten im Deck aus. Beim sogenannten Pontoon wird Blackjack nach Sonderregeln gespielt. Die Spieler gleiche Karten nicht teilen. Zudem zählt ein Ass bei dieser Variante immer 11.

Zu den heute sehr stark verbreiteten Variationen des Blackjack gehört der Vegas Stil. Hier gelten spezielle Regelungen in Bezug auf das Überkaufen bzw. das damit verbundene Retournieren der Einsätze.

Gewinnchancen - ein faires Spiel?


Glücksspiel hat nicht das beste Image. Auf der einen Seite gilt es als Faktor für das Entstehen von Spielsucht, die hierzulande einige Hunderttausend betrifft. Auf der anderen Seite drängt sich schnell der Verdacht auf, dass fast nur die Bank gewinnt.

Wie fair ist Blackjack? Grundsätzlich spielt der Zufall eine Rolle. Aber: Dieser gilt sowohl für die Spieler als auch den Kartengeber – und damit die Bank. Zudem genießen Spieler beim Blackjack einige Vorzüge. Dazu gehört die Tatsache, dass der Dealer nur bis zur 17 Karten ziehen kann. Zusätzliche Vorteile bieten die spezielle Wertung der Asse und die Tatsache, dass zwei gleiche Karten geteilt werden können.

In der ersten umfassenden Analyse zum Spiel von Roger R. Baldwin hat sich eines gezeigt: Eine im Sinn der Wahrscheinlichkeitsrechnung optimale Strategie führt zu Gewinnen – und einem niedrigen Bankvorteil. Da Blackjack im Gegensatz zu einigen anderen Glücksspielen nicht komplett vom Zufall abhängt, ist Erfahrung hierbei durchaus von Vorteil.

Blackjack als reines Spaßspiel - möglich oder nicht?


Blackjack wird heute – on- oder offline – im Casino gespielt. Dabei geht es um Echtgeldeinsätze. Nicht jeder Nutzer ist damit einverstanden. Wer dennoch auf Blackjack nicht verzichten will, kann nach Spielgeld-Varianten suchen. Diese werden teils sogar von den Onlinecasinos unterhalten. Hier haben deren Mitglieder die Chance, über virtuelle Währungen am Spieltisch Platz zu nehmen. So lässt sich beispielsweise Blackjack auf Online-Casino.de kostenlos spielen.

Diese Angebote können dauerhaft geöffnet sein oder nur für eine begrenzte Kennenlernphase. Parallel bieten einzelne Seiten Blackjack in verschiedenen Varianten auch als Browsergame an. Und natürlich hat es das Kartenspiel auch in die App-Stores geschafft.

Spielkarten

Blackjack bietet seine ganz eigene Spannung. Der Vorteil der Bank lässt sich durch eine gute Strategie zumindest minimieren. Wer das Spiel zudem nur zum Spaß spielen möchte, finden online zahlreiche Optionen.


Blackjack – ein moderner Klassiker im Casino


17 und Vier – dieses Spiel ist in Deutschland bekannt. Als Blackjack kennt es die halbe Welt. Das Kartenspiel ist nicht ohne Grund einer der Klassiker. Heute gehört es in seinen verschiedenen Varianten wahrscheinlich in jedes Casino. Gespielt wird es mit einem französischen Blatt, was zu Beginn gewöhnungsbedürftig sein kann. Aufgrund der Tatsache, dass Bank und Spieler vor den gleichen Herausforderungen stehen bzw. Spieler einige Vorteile genießen, ist Blackjack sicher so beliebt. Zudem ist es heute durchaus möglich, das Ganze auch ganz ohne Echtgeldeinsatz zu spielen.
( , 01.08.2016 - )
 
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