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Freitag, 21.07.2017
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Internet ist das ideale Medium für die Wissenschaft

Wissenschaftsjournalismus

Ob renommierte Wissenschaftler oder Experimentierfreudige zu Hause – in jedem Fall braucht man Fachwissen, um ein wissenschaftliches Projekt durchzuführen. Um dieses Wissen zu erhalten, bedienen sich Forscher aller Bereiche der globalen Informationsmaschine Internet. Das World Wide Web hat es ermöglicht, wissenschaftliche Themen auf vielseitige Art sehr viel größeren Nutzergruppen zugänglich zu machen als früher.
Ohne Internet läuft heute auch in Wissenschaft und Forschung nichts mehr.

Ohne Internet läuft heute auch in Wissenschaft und Forschung nichts mehr.

Das Internet hat die Wissenschaft verändert


Wissenschaftler arbeiten nicht nur in Labors oder an Ausgrabungsstätten. Sie befinden sich ebenso im Internet. Hier finden Online-Meetings und reger Informationsaustausch statt. Voraussetzung dazu ist ein funktionierendes Server- und Web-Netzwerk. Heute beschäftigen sich bereits mehrere Behörden damit, wie man die Wissenschaft und das Internet bestmöglich zusammenführen kann. So hat sich im vergangenen Jahr zum Beispiel die Europäische Kommission damit beschäftigt, was man im europäischen Web verbessern muss, um international auf dem neuesten Stand zu sein. Aber nicht nur technisch hat das Internet mehr Möglichkeiten in die wissenschaftliche Kommunikation und Informationsbeschaffung gebracht. Die neuen Medien beeinflussen sämtliche Phasen des wissenschaftlichen Vorgehens: Von der Erarbeitung akademischen Wissens bis zur Verteilung und Bearbeitung dessen ist das Internet ein fester Bestandteil der Forschertätigkeiten.

Auch das Publizieren funktioniert heute anders. Früher gab es nur wenige Auserwählte, die es in die Zeitung oder in Radio- und Fernsehsendungen schafften, um ihre Forschungsarbeiten einer breiten Masse zugänglich zu machen. Mit dem Internet ist es einfach geworden, mit entsprechenden Zielgruppen zu kommunizieren. Dadurch ist die Wissenschaft auch ein Stück weit direkter geworden. Heute können Forscher dank Twitter, Facebook oder Instagram selbst für den Output von Informationen sorgen. Beispiele dafür sind der Twitter-Account des Weltraumwissenschaftlers Alexander Gerst, der 2018 wieder ins All fliegen wird, oder die internationale Raumstation ISS auf Facebook. Auch YouTube ist ein wichtiger Kanal für Wissenschaftler. Hier werden zahlreiche Lehrfilme und Mitschnitte wichtiger Momente veröffentlicht – zugänglich für interessierte Kinder genauso wie für gefestigte Forscher. Ein Beispiel ist das Video des Max-Planck-Instituts für Metaphysik. Es zeigt einen Ausschnitt davon, wie die Wissenschaftler das erste von Menschen hergestellte Helium-Plasma herbeiführen:

Herstellung von Helium-Plasma in der Fusionsanlage Wendelstein 7-X im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP), Greifswald.

Bessere Erreichbarkeit dank neuer Domains


2014 verhalf die Freischaltung neuer Domain der Wissenschaft dazu, für das Weltpublikum etwas greifbarer zu werden. Seit dem Frühjahr 2014 wurden Hunderte von neuen Internetendungen freigegeben. Im Internet wird täglich auf über 4 Billionen Internetseiten gesurft. Unter den bis dahin bestehenden Endungen wie .de oder .com waren mit den Jahren bald alle gängigen Adressnamen belegt. Wer eine neue Seite online stellen wollte, war gezwungen, dem eigentlichen Namen merkwürdige Erweiterungen zu verpassen. Denn alle logischen Namenskombinationen waren bereits von anderen Seiten belegt. Deshalb sorgte die internationale Web-Verwaltungsbehörde ICANN für die Freischaltung neuer Domain-Namen. Wenn heute eine neue Internetseite erstellt werden soll, kann man auf einer Seite wie dieser ganz einfach eine passende Domain registrieren. Die Auswahl an Endungen ist vielseitig, wobei verschiedene Anbieter meist auch unterschiedliche Domains in ihrem Portfolio haben. Das Schöne an den neuen Internet-Domains ist ihr verständlicher Wortlaut, denn anstelle pragmatischer Codes, sind es ganze Begriffe wie .info, .news oder .science. Vor allem die .science-Domain vereinigt zukünftig alle Wissenschaftsinteressierte unter einem Space Name. Vom ersten Schulexperiment bis zur fachlichen Forschungsdiskussion – die Suche nach wissenschaftlichen Inhalten wird in Zukunft einfacher sein.
( , 20.06.2016 - )
 
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