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Freitag, 28.07.2017
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Wirtschaftsunternehmen und erneuerbare Energien

Ernergiewende

Die Energiewende ist längst beschlossene Sache. Dennoch haben die Wähler es bei den fünf Landtagswahlen im kommenden Jahr nicht leicht, ihr ökologisches Gewissen durch Ankreuzen auf dem Wahlzettel zu beruhigen. Denn die Energiewende gilt mittlerweile als eine Art Generalkonsens unter allen Parteien und ist nicht mehr nur Alleinstellungsmerkmal der Grünen. Viele Bürger fragen sich, welchen Beitrag sie selbst zur Energiewende leisten und welchen Unternehmen sie noch trauen können. Hier der Versuch einer Antwort – unter Berücksichtigung nachhaltiger und ökologischer Kriterien.
Windpark in Küstennähe

Windpark in Küstennähe

Spätestens nach der Nuklearkatastrophe im japanischen Kernkraftwerk Fukushima im Jahr 2011 ist die Energiepolitik in Deutschland auf die Agenda aller Parteien gerückt. Mit dem neuen EEG 2016 sollen erneuerbare Energien nun stärker an den Markt herangeführt werden, wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mitteilt. Im Fokus steht, dass lokal verankerte Bürgerenergiegesellschaften leichter an Ausschreibungen zu Förderungen teilnehmen können. Die folgenden Unternehmen aus der Wirtschaft arbeiten ohne Förderung an der effektiven Nutzung von regenerativen Energien – und das nicht nur in Deutschland:

Ferrostaal


Der deutsche Anlagenbauer Ferrostaal bspw. hat bereits in der Mongolei, in Uruguay und in der Türkei hunderte Millionen Euro in Onshore-Windparks investiert, um dort den Ausbau erneuerbarer Energien zu fördern. Nun kurbelt der Konzern gemeinsam mit dem dänischen Unternehmen Haldor Topsoe, der pakistanischen Firma Fauji und der Tanzania Petroleum Development Corporation (TPDC) die Wirtschaft in Tansania an. Der Plan: Bis 2020 soll dort eine Düngemittelproduktionsanlage entstehen, die neue Arbeitsplätze schaffen und den Standort wirtschaftlich interessanter machen soll. Die Ferrostaal GmbH setzt mit dem Joint Venture "Ferrostaal Topsoe Projects" nun auf eine langfristige Kooperation mit Haldor Topsoe.

Naturstrom


Ökostrom ist mittlerweile in aller Munde. Zwar haben auch Unternehmen wie RWE und E.On inzwischen einige „grüne“ Tochterunternehmen gegründet; nach wie vor investieren sie ihr Geld jedoch in die Atom- und Kohleindustrie. In Deutschland gibt es nur vier Anbieter, die bereits seit den 90ern bundesweit „echten” Ökostrom anbieten: EWS Schönau, Greenpeace Energy, Lichtblick und Naturstrom. Alle vier treiben den Ausbau der erneuerbaren Energie voran und sind unabhängig von den Atomkonzernen. Der Anbieter Naturstrom fördert zudem seit mehreren Jahren Photovoltaik-Projekte, die Klimaschutz und Entwicklungszusammenarbeit verbinden – u. a. in Bangladesch und Kuba.

GLS-Bank


Dies gilt auch für Banken, die es sich zur Aufgabe machen, die Anlagegelder der Kunden unter möglichst ökologischen und nachhaltigen Kriterien anzulegen und die Vergabe von Darlehen an ökologische Kriterien zu knüpfen. Zu diesen Banken zählt bspw. die GLS-Bank, deren Privatkunden sich aktiv am Ausbau der erneuerbaren Energien in Europa beteiligen können. Das von ihnen angelegte Geld wird gezielt für den Ausbau erneuerbarer Energien verwendet – zum Beispiel für Solar- und Windenergieanlagen. Wer seine persönliche CO2-Bilanz verbessern will, findet auf der Webseite der Bank zudem den "Online-Rechner GLS KlimAktivist". Mit diesem kann jeder seinen Verbrauch an Emissionen ausrechnen und ggf. entsprechende Maßnahmen einleiten, um selbigen zu senken. So können Verbraucher sparen und gleichzeitig das Klima schützen.

Über Ferrostaal:


Ferrostaal ist ein internationaler Projektentwickler und EPC-Dienstleister für Industrieanlagen. Zu dem Portfolio der Ferrostaal Gruppe zählen neben Petrochemieprojekten auch Windenergie-, Recycling- und Beleuchtungslösungen in vielen Anwendungsgebieten. Durch Haldor Topsoe konnte dieses Angebot nun um Katalysatoren- und Prozesstechnik erweitert werden. Weltweit ist Ferrostaal in rund 40 Ländern vertreten und leistet mit seinen 2.700 Mitarbeitern maßgeschneiderte Projekte im Industrie- und Finanzierungssektor.
( , 01.03.2016 - KSA)
 
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