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Sonntag, 28.08.2016
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Filehoster uploaded.net soll Unternehmen vor Datenverlust schützen

Cyando AG

Für Unternehmen im Onlinezeitalter bedeutet es den absoluten Supergau: Festplatten oder Server sind plötzlich gecrasht und riesige Mengen wichtiger Kundendaten verschwinden für immer unwiederbringlich im digitalen Daten-Nichts. Was tun gegen den Totalverlust?
Ein vollkommener Datenverlust kann für Unternehmen schnell existenzvernichtend werden. Laut einer Studie der Washingtoner National Archives and Records Administration müssen über 90 Prozent der Unternehmen, die infolge eines Datenausfalls mehr als zehn Tage vom Datenstrom abgeschnitten waren, innerhalb des nächsten Jahres Konkurs anmelden. Schuld ist nicht nur das Fehlen der Daten an sich. Der Schaden aus dem Datenverlust potenziert sich nämlich oft über die gewaltige Ohrfeige, die ein Totallausfall aller Daten für die Reputation des Unternehmens bedeutet und reißt es dadurch erst vollkommen in den Abgrund. Schutz vor Datenpannen bieten sogenannte Filehoster, wie zum Beispiel uploaded.net. Der Cloud-Service wird seit 2012 von der Schweizer Cyando AG betrieben.


Hardwarefehler ist häufigste Ursache für Datencrash


In fast der Hälfte aller Fälle ist laut Cyando ein Hardwarefehler verantwortlich für den Totalausfall der Systeme. Häufigste Ursache sind defekte Festplatten. Die Datenkatastrophe trifft Unternehmen dann oft völlig unverhofft, weil niemand das Innenleben der Datenträger kontrollieren kann. Doch auch menschliches Versagen spielt eine große Rolle. Denn ein Drittel aller Datengaus gehen nach einer Untersuchung des britischen Ponemon-Instituts auf das Konto von abhanden gekommenen Datenträgern und Laptops. Weitere Gefahren sind neben den ebenfalls sehr häufigen Softwarefehlern auch Brände und Naturkatastrophen. Am Ende steht immer dieselbe Diagnose: Was weg ist, ist weg.

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Unternehmen müssen konsequent vorbeugen


Höchste Priorität hat daher vor allem das Thema Datensicherung. Nur so können Unternehmen einen existenzbedrohenden Schaden durch verlorene Daten im Ernstfall verhindern. Während viele Privatnutzer ihre Urlaubsfotos bereits in der Cloud sichern, hinken Unternehmen aber oft noch hinterher, obwohl gerade hier höchste Vorsicht geboten ist. Filehoster können hier eine gute Lösung sein, weil sie auch mit dem Upload sehr großer Datenmengen gut zurechtkommen und auf die Daten jederzeit zugegriffen werden kann. Auf den redundanten Servern der Filehoster sind sie vor dem Verlust sicher, wie auch tz.de kürzlich berichtete.

Cyando versteht Uploaded als wichtigen Baustein im Sicherheitskonzept


Wenn die Festplatte bereits abgestürzt ist, lassen sich die Daten nämlich oft nicht mehr retten. Zwar kann mit der Hilfe bestimmter Softwares oder spezialisierter Datenrettungsunternehmen manchmal ein Teil der Daten ins Leben zurück gerufen werden. Doch häufig kommt trotz solcher Profis jede Hilfe zu spät. Zu groß ist das Chaos, das ein totaler Crash auf der Platine hinterlässt. Und bei einem verlorenen Laptop stehen die Chancen auch nicht gerade besser. Deshalb sollten Unternehmen die Gefahr von Datenverlusten von Beginn an ernst nehmen und auf ein effektives Vorbeugungskonzept setzen.

Neben der Sicherung aller Daten mit Filehostern müssen Mitarbeiter für das Thema Datensicherheit sensibilisiert und zudem auch die Betriebsstrukturen optimiert werden: So verhindert zum Beispiel eine ausreichende Kühlung der Prozessoren die häufig auftretenden Hitzeschäden an Festplatten. Auch sollte Sauberkeit im Unternehmen selbstverständlich sein, weil Staub den Festplatten schadet, genau wie Feuchtigkeit und Licht. Außerdem ist es wichtig, die Administration der Systeme und eventuelle Reparaturen ausgebildeten IT-Spezialisten zu überlassen, um menschliches Versagen an entscheidender Stelle möglichst auszuschließen. Letztendlich entsteht also erst durch das Zusammenspiel verschiedener Maßnahmen ein effektiver Schutz vor dem fatalen Datenverlust im Unternehmen.
(Cyando AG, 25.01.2016 - KSA)
 
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