• Schalter wissen.de
  • Schalter wissenschaft
  • Schalter scinexx
  • Schalter scienceblogs
  • Schalter damals
  • Schalter natur
Scinexx-Logo
Logo Fachmedien und Mittelstand
Scinexx-Claim
Facebook-Claim
Google+ Logo
Twitter-Logo
YouTube-Logo
Feedburner Logo
Montag, 11.12.2017
Hintergrund Farbverlauf Facebook-Leiste Facebook-Leiste Facebook-Leiste
Scinexx-Logo Facebook-Leiste

Lektorat für wissenschaftliche Arbeiten

Professionelles Korrekturlesen

Bevor man eine wichtige Arbeit an der Universität oder Fachhochschule einreicht, will man sich so sicher wie möglich sein, dass sie keine Schreibfehler mehr enthält — der erste Eindruck soll schließlich positiv ausfallen. Dabei können professionelle Lektoren helfen: Sie bieten auch speziell für den wissenschaftlichen Bereich ihre Dienste an. Mit einem Korrektorat oder Lektorat stellt man sicher, dass zumindest die formale Qualität des Textes überzeugen kann.
Ein zuverlässiges Lektorat nach dem Schreiben verbessert die Abschlussarbeit.

Ein zuverlässiges Lektorat nach dem Schreiben verbessert die Abschlussarbeit.

Bevor man entscheidet, welcher Service für die jeweilige Arbeit der Richtige ist, sollte man die Unterschiede im Detail kennen. Denn dass ein Korrektorat sichtlich günstiger zu bekommen ist, hat einen guten Grund: Dabei wird nur auf grundlegende Fehler in
● Rechtschreibung
● Grammatik
● Zeichensetzung
hin geprüft.

Korrektorat oder Lektorat?


Sinnvoll ist das im Prinzip für jede Art wissenschaftlicher Arbeiten. Zwar werden die meisten Leser über vereinzelte Patzer hinwegsehen können, doch ein fehlerfreier Text wirkt in jedem Fall professioneller. Ganz besonders dann, wenn es sich dabei um eine Abschlussarbeit oder einen Text zur Veröffentlichung in einem Fachmagazin handelt, sollten Rechtschreibung und Grammatik auf sehr hohem Niveau sein — das wird in Akademikerkreisen schlicht erwartet. Natürlich hat noch niemand allein wegen fürchterlicher Orthografie in seiner Seminar- oder Bachelorarbeit keinen Abschluss bekommen, wohl aber eine schlechtere Bewertung. Das Mindeste ist, dass man sich nicht nur auf die automatische Rechtschreibprüfung am PC verlässt, sondern auch Kollegen oder Freunde mit wachsamem Auge über den Text lesen lässt. Um Schreibfehler zu entdecken braucht es dabei keine besonderen fachlichen Qualifikationen: Ein solides Verständnis der deutschen Sprache genügt hierfür.

Bei einem Lektorat kommt zu den Leistungen des Korrektorats noch die Prüfung auf
● logische Struktur
● sachliche, klare Form
● wissenschaftliche Schreibweise
● stilistisch einwandfreie Sprache und
● einheitliche Formatierung
hinzu. Hierbei geht es mehr in die Tiefen des Textes: Er wird auf eine schlüssige Gliederung untersucht, schiefe Formulierungen werden korrigiert, die Lesbarkeit wird verbessert. Denn wenn eine Arbeit nicht angenehm und flüssig lesbar ist, kann sie inhaltlich so faszinierend sein, wie sie will — es werden sich kaum Leser finden, die sich freiwillig durch seitenweise unverständliches Kauderwelsch quälen.

Ein guter Lektor markiert daher Passagen, die in ihrer derzeitigen Form unschön oder eventuell sogar überflüssig sind, und gibt ein detailliertes Feedback zu allen bemängelten Stellen. Dadurch ist es dem Autor möglich, mit jeder professionell lektorierten Arbeit etwas über qualitativ hochwertige Texte hinzuzulernen und seine eigene Arbeitsweise in Folge dessen weiter zu verbessern.

Beim wissenschaftlichen Lektorat kommt noch hinzu, dass der Lektor selbst einen Hintergrund im entsprechenden Gebiet besitzt und somit auch auf fachlicher Ebene prüfen kann, ob der Text schlüssig ist. Häufig bieten Hochschuldozenten, pensionierte Professoren oder Verlagsmitarbeiter aus dem wissenschaftlichen Bereich solche Dienste auch speziell für Studenten an, die sich vor der Abgabe ihrer Arbeit noch einmal versichern möchten, dass sich keine ärgerlichen Schreib- und Formfehler eingeschlichen haben.

Korrekturlesen ist legal


Lektorat und Korrektorat sind für wissenschaftliche Arbeiten in der Regel problemlos möglich und werden von den meisten Dozenten sogar empfohlen oder gar angeboten. Es ist bedenkenlos legal, weil es nicht weiter auf den Inhalt des Textes eingeht, sondern in diesem Zusammenhang maximal Hinweise auf unklare Stellen gibt. Im Grunde genommen liest jemand mit einem frischen Paar Augen über die Arbeit und schaut, wo sich Orthografie, Lesbarkeit und Layout noch verbessern ließen. Jemand, der absolut sicher und professionell im Umgang mit der deutschen Sprache ist und deshalb für gute Qualität garantieren kann. Mit den fachlichen Aspekten des Textes hat das nichts zu tun: Dafür bleibt man komplett selbst verantwortlich.

Zur Sicherheit sollte man jedoch trotzdem sorgfältig prüfen, ob die individuellen Regelungen der Hochschule ein professionelles Lektorat oder Korrektorat zulassen — denn falls sich hinterher herausstellen sollte, dass es gegen die Vorschriften verstößt, hat man ein Problem und riskiert, dass die Arbeit abgelehnt wird.

Was übrigens unter keinen Umständen erlaubt ist, ist Ghostwriting. Dabei schreibt ein anonymer Autor im Namen des Studenten zum Beispiel dessen Masterarbeit. Allein schon, weil bei Einreichen mit einer eidesstattlichen Erklärung versichert wird, dass man die Arbeit selbst angefertigt hat, sollte klar sein: Betrügen lohnt sich nicht.
( , 27.08.2015 - AHD)
 
Printer IconShare Icon