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Mittwoch, 22.03.2017
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Der Durchblick im Tarifdschungel

Richtig gespart

Die stetige Inflation sorgt für einen Preisanstieg in allen Segmenten. Was heute 1000 EUR sind, wird in 10 Jahren nicht mehr viel wert sein. Die Preise für viele Produkte und Dienstleistungen steigen allerdings außer Verhältnis zur Inflationsrate. Diese sank in den letzten Jahren von 2,1% im Jahr 2011 und 2014 auf nur noch 0,9 %. Der Preisanstieg für Strom steht deutlich außer Verhältnis. Seit 2011 ist der Preis pro Kilowattstunde um etwa ein Fünftel gestiegen, seit 2006 sogar um ein Drittel. Worin liegt der Grund und wie können Verbraucher sparen?

Wandel im Energiesegment ohne Preiskampf?


Eigentlich sind die Umstände für die Energiekonzerne gut: Förderung gibt es für auslaufende Modelle wie die Förderung fossiler Brennstoffe und auch die staatlichen Subventionen für nachhaltige Energie sind in den letzten Jahren stattlich ausgefallen. Die Förderung sollte die Konzerne entlasten, da diese für gesteigerte Einnahmen sorgen. Eine Studie der Rosa-Luxemburg-Stiftung für die Jahre 2010 bis 2012 hat allerdings gezeigt, dass die Verbraucher mit einem Drittel zusätzliche Belastungen erfahren.

Eine Analyse des Strompreises von 2006 bis 2012 zeigt zudem, dass die Preise für alle Vertragsarten steigen. Ein Unterschied besteht jedoch noch immer. Die Preise aus bestehenden Grundversorgungsverträgen liegen höher als die Preise bei einem Vertragswechsel. Ein Lieferantenwechsel spart noch mehr ein. Die Segmente steigen gleichmäßig, die Unterschiede haben sich ab 2007 aufgetan.

Ein Preiskampf zeichnet sich dadurch nur bei Neukunden ab: Wenn ein Energielieferant durch die Anfrage zu einem neuen Vertrag oder durch ein Angebot der Konkurrenz zeigt, dass ein Maß an Selbstinformation besteht, fallen die Preise, der Endverbraucher rutscht in günstigere Konditionen.

Angebote für gezielten Preisvergleich nutzen
Bei einem Vertragswechsel sollten alle Anbieter geprüft werden. Die Preise für Ökostrom liegen bei einigen Anbietern höher als für die Versorgung mit Strom aus herkömmlichen Quellen. Ein Preisvergleich vor dem Vertragsabschluss kann in einigen Fällen mehrere hundert Euro sparen. Um im Dschungel der Anbieter nicht den Kopf oder zu viel Zeit zu verlieren, gibt es zielgerichtete Onlineanwendungen für den Preisvergleich.

Einige Vergleichsplattformen agieren Hand in Hand mit Versorgern, das Angebot ist dann meist geschönt und von vornherein abgesprochen. Seriöse Vergleichsanbieter prüfen alle Energiekonzerne anhand der Postleitzahl der Haushaltes, der Anzahl der Bewohner der Gemeinschaft und auch anhand des bisherigen Verbrauchs. Zu empfehlen ist ein Stromvergleich auf Toptarif.de. Im Vergleich stehen nicht nur die großen Konzerne sondern auch viele kleine Anbieter.

Von der Energiewende profitieren
Ähnlich der KFZ Versicherung, welche bei geschicktem Vergleich von Jahr zu Jahr günstiger werden kann, ist es auch beim Strom. Wer einen Vertrag mit Mindestlaufzeit abschließt, sollte direkt danach wieder kündigen. Der Anbieter wird sich wenige Wochen nach Ablauf des Vertrages melden und günstige Angebote vorschlagen. Auch bietet es sich an, die günstigen Angebote der Konkurrenz mit in das Boot zu holen. Direkte Preisgarantien gibt es im Segment nicht, bei der Vertragsverhandlung ist der Fakt, dass es andere, bedeutend günstigere Anbieter gibt, oft hilfreich. Einige Anbieter korrigieren das eigene Angebot anhand des Drittangebotes noch weiter nach unten.
( , 05.05.2015 - AHD)
 
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