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Freitag, 28.07.2017
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Den richtigen Kredit finden

Finanzierung

Manche Dinge kann man einfach nicht planen: Die Reparatur am Auto, die kaputte Waschmaschine oder andere unvorhersehbare Ausgaben, die das Monatsbudget sprengen. Andere wollen ihre Wohnung endlich energieeffizient sanieren, können die Summe jedoch nicht auf einen Schlag aufbringen. Eine Möglichkeit, die finanzielle Notlage zu überbrücken, ist die Aufnahme eines Kredites. Wer sich kurz- oder langfristig Geld von der Bank leihen möchte, hat verschiedene Kreditmodelle zur Auswahl. Wir stellen Ihnen die wichtigsten drei vor.

Der Dispo-Kredit


Der Dispositionskredit, den meisten unter dem Namen "Dispo-Kredit" geläufig, ermöglicht Privatpersonen, ihr Girokonto innerhalb eines festgesetzten Rahmens zu überziehen. Diese Art von Kredit eignet sich vor allem bei kurzfristigen und unvorhergesehenen Ausgaben, die innerhalb kurzer Zeit wieder ausgeglichen werden können. Dabei legt jeder Kunde mit seiner Bank einen individuellen Kreditrahmen fest, in dem er sein Konto überziehen kann. Mit der nächsten Einzahlung zahlt der Kunde diesen kurzfristigen Kredit auch gleich wieder zurück.

Nur wenn der vorgegebene Kreditrahmen überschritten wird, fallen Zinsen an. Laut einer Untersuchung der Frankfurter FMH-Finanzberatung überzieht jeder fünfte Bankkunde regelmäßig sein Konto. 96 Prozent der Kunden bleiben dabei immer innerhalb ihres Kreditrahmes, nur jeder 25. überschreitet die Grenze und nimmt damit Zinszahlungen in Kauf.

Der Rahmenkredit


Der Rahmen- oder Abrufkredit stellt eine Alternative zum Dispo-Kredit dar und ist ebenfalls eine Möglichkeit, sich kurzfristig Geld zu leihen. Beim Rahmenkredit werden günstigere Zinsen als beim Dispo erhoben. Vorrausetzung ist die Eröffnung eines Kreditkontos bei der Bank und die Festlegung eines Kreditrahmens – innerhalb dieses Rahmens können sie dann jederzeit Geld abrufen, entweder die gesamte Summe oder Einzelbeträge. Genau wie beim Ratenkredit wird im Vorfeld ihre Bonität geprüft und ein Referenzkonto muss angegeben werden. Zinsen werden nur auf die Summe erhoben, die in Anspruch genommen wurde.

Der Zinssatz ist variabel und orientiert sich meist an einem Referenzzins, zum Beispiel dem der Europäischen Zentralbank für Hauptrefinanzierungsgeschäfte. Der Rahmenkredit ermöglicht, wenn nicht anders vereinbart, eine flexible Rückzahlung in Raten oder der Gesamtsumme. Ein solcher Kredit lohnt sich beispielsweise bei einem einmaligen Kredit für weniger als zwölf Monate, bei längerer Laufzeit macht der Ratenkredit mehr Sinn.

Der Ratenkredit


Beim Ratenkredit werden, anders als beim Rahmenkredit, die Summe, der Zinssatz und die monatliche Ratentilgung von Beginn an festgelegt. Hinzu kommen Bearbeitungsgebühren, die im sogenannten Effektivzinssatz verrechnet werden. Bei Ratenkrediten gibt es unterschiedliche Vertragsmodelle, die auch Vereinbarungen zu Sondertilgungen vorsehen. So können beispielsweise Teile der Restsumme einmal im Jahr zinsfrei zurückgezahlt werden.

Wie die Konditionen eines Ratenkredites aussehen könnten, zeigt Ihnen der Kreditrechner der Norisbank. Dort können Sie eine variierende Kreditsumme und die gewünschte Laufzeit eingeben. Für diese Kombination zeigt Ihnen der Rechner dann eine feste Monatsrate bei einem effektiven Jahreszins von 3,7 Prozent an. Die tatsächliche Zinshöhe kann in Einzelfall erst nach einer Bonitätsprüfung berechnet werden.
( , 30.04.2015 - AHD)
 
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