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Samstag, 25.03.2017
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Welcher Drucker ist der richtige?

Tintenstrahldrucker oder Laserdrucker

Auf dem Markt werden derzeit unzählige verschiedene Druckermodelle angeboten. Aufgrund der großen Auswahl fällt es gerade Laien oft schwer, den perfekten Drucker zu finden. Viele Verbraucher scheitern schon an der Frage, ob es ein Tintenstrahl- oder Laserdrucker sein soll. Eine pauschale Antwort gibt es nicht, denn welcher Drucker am besten geeignet ist, hängt immer von verschiedenen Faktoren und vor allem von der Art der Anwendung ab.

Was spricht für einen Tintenstrahldrucker?


Heutzutage sind insbesondere Multifunktionsgeräte gefragt, die sowohl Drucken als auch Kopieren und Scannen können. Solche Geräte basieren auf der Tintenstrahltechnik und sind meist zu günstigen Preisen erhältlich. Ein Tintenstrahldrucker ist in der Regel der optimale Familiendrucker. Er druckt auch farbige Bilder und Fotos in einer sehr hohen Qualität aus. Der Druckvorgang ist verhältnismäßig leise, sodass auch die frühen Morgenstunden zum Drucken verwendet werden können, ohne andere Familienmitglieder zu wecken. Darüber hinaus ist das Verbrauchsmaterial für Tintenstrahldrucker zu sehr günstigen Preisen erhältlich, was ebenfalls für diese Art der Druckgeräte spricht.

Wann kommt ein Laserdrucker in Frage?


Allerdings bieten sich Tintenstrahldrucker nicht für jeden Anwender an. Gerade, wenn der Drucker nur selten benutzt wird, trocknet die Tinte in den Druckerpatronen schnell ein, sodass die Ausdrucke Streifen oder blasse Farben aufweisen. Meist muss dann eine Druckkopfreinigung durchgeführt werden, welche wiederum viel Tinte verbraucht, ohne dass man überhaupt druckt. Für Anwender, die ihren Drucker nur sehr selten benötigen, ist ein Laserdrucker daher oft die bessere Wahl. Hier wird statt Druckertinte ein Toner verwendet, der den Vorteil hat, dass er garantiert nicht eintrocknet. Auch im Büro kommen Laserdrucker daher oft zum Einsatz, denn sie sind sehr zuverlässig.

Auch bei der Druckgeschwindigkeit hat ein Laserdrucker ganz klar die Nase vorn. Deswegen ist er besonders für Anwender geeignet, die das Gerät zwar manchmal wochenlang nicht benötigen, wenn es dann aber soweit ist, gleich viele Ausdrucke drucken lassen möchten. Die eigentlichen Ausdrucke von Laserdruckern sind unempfindlich gegen Spritzwasser und Sonneneinstrahlung, weil das Tonerpulver während des Druckvorganges auf dem Papier regelrecht eingebrannt wird. Die Toner bieten zudem eine höhere Reichweite als die meisten Patronen von Tintenstrahldruckern. Die Kosten pro gedruckter Seite sind daher bei Laser- oder Farblaserdruckern geringer als bei den Druckern, die auf der Tintenstrahltechnik basieren.

Welche Nachteile bringt ein Laserdrucker mit sich?


Natürlich hat auch ein Laserdrucker Nachteile. Das gilt insbesondere für die hohen Kosten, die er in der Regel verursacht. Sobald der Toner einmal leer ist, muss man für neue Tonerkartuschen meist tief in die Tasche greifen. Auch die Anschaffungskosten für Laserdrucker sind um ein Vielfaches höher als bei Tintenstrahldruckern. Das gilt insbesondere für Farblaserdrucker. Zudem ist die Qualität von ausgedruckten Farbfotos oftmals schlechter. Beim Drucken erzeugen Laserdrucker sehr viel Lärm. Das liegt an dem eingebauten Lüfter, der permanent arbeitet. Der Laserdrucker ist daher nicht dafür geeignet, direkt auf dem Schreibtisch neben dem Arbeitsplatz untergebracht zu werden.

Darüber hinaus haben die Laserdrucker bei gesundheitsbewussten Verbrauchern einen schlechten Ruf, denn bei jedem Druckvorgang werden Tonerpartikel durch einen eingebauten Lüfter an die Umwelt abgegeben. Gerade bei günstigen Modellen können diese Substanzen auch gesundheitsschädlich sein. Viele Hersteller bieten daher Filtereinheiten an, um die Feinstaubbelastung für den Verbraucher möglichst gering zu halten. Auch der höhere Stromverbrauch, der im Vergleich zu Tintenstrahldruckern einkalkuliert werden muss, hält viele umweltbewusst denkende Menschen von der Anschaffung eines Laserdruckers ab.

Kann man bei beiden Varianten Kosten für das Verbrauchsmaterial sparen?


Prinzipiell gibt es sowohl bei Druckerpatronen als bei Tonern die Möglichkeit Geld zu sparen. Bei Tintenpatronen werden zum Beispiel häufig günstige Patronen angeboten, die recycelt und wieder neu gefüllt wurden. Auch bei Tonerkartuschen ist es möglich, im Vergleich zu den Originalprodukten Kosten zu sparen, indem man sich für Drittanbieter entscheidet. Generell muss man aber für die Anschaffung eines neuen Toners immer mehr Geld einplanen als für neue Druckerpatronen, wobei Letztere natürlich deutlich häufiger ausgetauscht werden müssen.

Fazit: Welcher Drucker ist besser?


Letztlich muss jeder selbst entscheiden, welche Art des Druckers für ihn am ehesten in Frage kommt. Es gibt keine pauschale Kaufempfehlung für die eine oder die andere Technologie, da beide ihre individuellen Vor- und Nachteile haben. Welcher Drucker am besten geeignet ist, hängt vor allem von der Art der Anwendung ab.

Wenn das Gerät nur sehr selten zum Einsatz kommt, ist ein Laserdrucker ganz klar zu empfehlen. Druckt man hingegen regelmäßig einige Seiten, dann ist ein Tintenstrahldrucker oder ein Multifunktionsgerät, das auf der Tintenstrahltechnik basiert, langfristig betrachtet sicher die günstigere Wahl. Das gilt auch, wenn brillante Farbfotos ausgedruckt werden sollen, denn dazu sind Farblaserdrucker nicht in der Lage. Wirklich professionell wirken die Fotos aber erst, wenn man bereit ist, auch in ein hochwertiges Fotopapier zu investieren. Für Anwender, die regelmäßig und sehr viele Seiten drucken, sich dabei aber hauptsächlich auf Dokumente konzentrieren, ist ein Laserdrucker die beste Wahl. Er druckt schnell, zuverlässig und in einer guten Qualität.
( , 10.04.2015 - )
 
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