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Mittwoch, 29.03.2017
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Warum die Branche der Online-Druckereien so gut funktioniert

Erfolg wie gedruckt

Die Digitalisierung hat heute nicht nur mediale, sondern auch handwerkliche Branchen voll erfasst. Ein Paradebeispiel dafür ist der Online-Druck. Mit einem Gesamtumsatz von 2,4 Milliarden Euro im deutschsprachigen Raum ist die Branche längst den Kinderschuhen entwachsen. Hochautomatisierte Prozesse und die Online-Macht des Verbrauchers haben das klassische Fotogeschäft verdrängt. Dennoch ergeben sich für kleinere Druckgeschäfte Chancen, im digitalen Wachstum mitzumischen.
Im März fand erneut das Online-Print-Symposium statt, eine Fachveranstaltung für E-Business-Print und dazugehörige Online-Dienste. Experten und Entscheider tauschen sich hier zu neuen Trends und Herausforderungen aus. Bereits dieses Event zeigt, wie professionell es in dem Segment mittlerweile zugeht. Kleine und inhabergeführte Druckereien fühlen sich jedoch abgehängt. Die hohe Diversifikation der Produkte, die Automatisierung, die kundenseitige Möglichkeit zur Individualisierung und die flexible Produktentwicklung sind unschlagbare Argumente auf Seiten der Online-Druckereien. Sie sind aber keine exklusiven Alleinstellungsmerkmale, sondern ein Ausdruck von Investitionsfreude und Mut, Altes neu zu denken.

Was Online-Drucker so erfolgreich macht


Große und verbraucherfreundliche Online-Druckereien wie xposeprint.de setzen auf standardisierte Prozesse innerhalb der Bestellung und der Produktion. Das ermöglicht eine effiziente Planung, die durch die Standards bei den Produktions-Typen noch vereinfacht wird. Die Begrenzung auf relevante Größen, Formen, Farben und Muster und die freie Kombination all dessen ermöglichen eine große Auswahl. Die Standardisierung der Kommunikation über die Website und zentrale Einheiten wie Call-Center ermöglichen es, viele zeitaufwendige Beratungsleistungen auszulagern und zu verschlanken. Soziale Netzwerke, multimediale Inhalte und die einzigartige Produktdarstellung an sich sind zudem Service-Aspekte, die ganz neue Kundenerlebnisse schaffen. Zu guter Letzt sorgen technische Standards dafür, dass die Druckresultate dank bekannter Bild- und Dateiformate sowie Farbstandards definierbare Qualitätsvorgaben haben.

Zukunft der Branche: digitale Chancen nutzen und weiterentwickeln


Das damit verfolgte Prinzip ist denkbar einfach: Viele Aufträge von vielen Kunden werden im Sammeldruck gebündelt und ausgeführt. Kosteneffizienz ist die Folge. Die vorhandenen Konfigurationsmöglichkeiten kommen dabei Privatbestellern als auch Geschäftskunden gleichermaßen zugute. Zusammengefasst ist die intelligente Digitalisierung vor und hinter der Website der maßgebliche Leistungsvorteil. Die klassische Druckbranche hat das Prinzip bisher kaum nennenswert verinnerlicht und umgesetzt. Die Industrialisierung im Online-Druck wird aber weiter voranschreiten und sich weiter internationalisieren und die Innovationen rund um den 3D-Druck werden für eine große Zunahme an Produkten sorgen. Klassisch tätige Druckereien haben aber immer noch die Chance, von diesen Entwicklungen zu profitieren, wie dieses Interview veranschaulicht.
( , 23.03.2015 - AVD)
 
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