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Donnerstag, 27.07.2017
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Internetsicherheit für Unternehmen wichtiger Faktor

Beim Schutz vor Attacken besteht Nachholbedarf

IT-Sicherheit wird von vielen deutschen Unternehmen immer noch unterschätzt, dabei sollten sich schon Mittelständische Unternehmen Gedanken über ihre Sicherheitsstandards machen.
IT-Sicherheit wird immer mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz, meint auch Alexander Geschonneck, Chef der Forensik-Abteilung bei KPMG. Bisher setzt der Mittelstand aber nicht auf gute Sicherheitssoftware, sondern vermeidet stattdessen die Nutzung von Cloud-Diensten zur online Speicherung wichtiger Daten. Dieses Verhalten hemme aber die digitale Entwicklung Deutschlands, so Geschonneck. Jedes zweite mittelständische Unternehmen will auf Cloud-Dienste verzichten, viele sind unsicher im Umgang mit wichtigen Daten. Eine Initiative der Bundesregierung, die sogenannte digitale Agenda, soll künftig Verantwortlichkeiten besser klären und den Unternehmen mehr Sicherheit im Umgang mit "Big Data" geben.

Furcht vor Hackerangriffen überwiegt


Doch nicht nur deutschlandweit gibt es Skepsis im Umgang mit dem Internet, in einer Umfrage von Solarwinds in Zusammenarbeit mit Market Connection, einem der führenden Forschungsinstituten der US-Regierung, wurden IT- und IT Sicherheitsexperten zu ihren Hauptbedenken bezüglich Internetsicherheit befragt. 47 der Befragten fürchten besonders allgemeine Hackerangriffe, aber 42 Prozent glauben des Weiteren an Gefahren durch unwissende und unverantwortliche Insider, etwa weil diese ihre mobilen Geräte nicht genügend schützen. Angst vor Angriffen fremder Regierungen haben immerhin noch 34 Prozent der Befragten, 21 fürchten sich vor terroristischen Übergriffen.



Zu wenig mobile Sicherheit


Immer häufiger verwenden Unternehmen in ihrem Abläufen auch mobile Geräte. Sowohl Tablets als auch Smartphones werden von Mitarbeitern gleichzeitig privat und für unternehmerische Zwecke genutzt. Laut einer Bitcom-Studie hatten aber 56 Prozent aller deutschen Unternehmen im letzten Jahr Sicherheitsvorfälle bei mobilen Geräten. 40 Prozent dieser Unternehmen erlebten sogar mehr als vier Vorfälle dieser Art. Besonders hier wird das Sicherheitsrisiko noch unterschätzt. Dabei ging erst kürzlich eine Schwachstelle bei Android durch die Medien. Geräte, auf denen höchstens Android 4.3 läuft, sind nicht mehr sicher und erhalten gleichzeitig keine Updates mehr. Nach offiziellen Google-Zahlen sind 61 Prozent der aktuellen Android-Geräte betroffen. Das Problem betrifft die Komponente Webview, die alte interne Browser antreibt.

Experten raten bei alten Geräten zur Nutzung von aktuellen Browsern statt des veralteten Internen. Bei Opera, Firefox oder Chrome werden Sicherheitslücken in der Regel schnell erkannt und geschlossen. Trotzdem sollte auch auf jedem Handy eine Anti-Viren-Software installiert werden. Ein Umstand, den viele vergessen, selbst wenn der stationäre PC gut geschützt wird. Inzwischen ist eine "Bring Your Own Device" (BYOD) Politik bei 77 Prozent aller deutschen Firmen üblich. Die Sicherheit dieser Geräte bleibt aber auf der Strecke. 27 Prozent der sowohl privat als auch geschäftlich verwendeten Geräte haben umfassenden Zugriff auf das firmeninterne Netzwerk und wichtige Daten.
( , 25.02.2015 - AVD)
 
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