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Dienstag, 24.01.2017
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Wie der Alltag unser Wohlbefinden beeinflusst

Die wesentlichen Faktoren

Der Alltag hat einen entscheidenden Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden. Im Urlaub fühlen sich die meisten Menschen entspannt und ausgeglichen, kein Wunder, schließlich kann fernab von allem endlich mal der Kopf ausgeschaltet werden. Doch der Alltag hat den Einzelnen schneller wieder, als ihm lieb ist.
Der Alltag hat einen entscheidenden Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden.

Der Alltag hat einen entscheidenden Einfluss auf das persönliche Wohlbefinden.

Unser Alltag hat einen sehr großen Einfluss darauf, wie wir uns fühlen, auf unsere Psyche und auch auf unsere Gesundheit. Es sollen im Folgenden verschiedene Faktoren Betrachtung finden, die sich im besonderen Maße auf das Wohlbefinden im Alltag auswirken: Stress, Bewegung, Ernährung und Schlaf. Was sagen verschiedene Studien zu diesen Themen und was kann jeder Einzelne tun, um sein Wohlbefinden im Alltag zu steigern?

Mangelnde Schlafqualität


Ein großer Faktor, der das Wohlbefinden im Alltag maßgeblich beeinflusst, ist die Qualität des Schlafes. Ein erholsamer Schlaf ist für Körper und Geist unverzichtbar. Wer zu wenig schläft oder sogar an dauerhaften Schlafstörungen leidet, fühlt sich nicht nur müde, ausgelaugt und gereizt, sondern setzt auch seine Gesundheit aufs Spiel. Chronische Schlafstörungen können die Entstehung einer Reihe von schweren psychischen und physischen Erkrankungen begünstigen, wie zum Beispiel Depressionen oder auch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems.

Chronischer Schlafmangel kann krank machen


Wie viel Schlaf der Einzelne benötigt, ist dabei ganz unterschiedlich. Manche Menschen kommen mit fünf Stunden pro Nacht aus, andere brauchen zwölf Stunden Schlaf, um sich ausreichend zu regenerieren. Alles über und unter diesem Wert wird von Schlafmedizinern als gestörtes Schlafverhalten bezeichnet. Der Durchschnitts-Deutsche schläft rund sieben bis acht Stunden pro Nacht. Doch es kommt nicht nur auf die Dauer, sondern auch auf die Qualität des Schlafes an. Innerhalb der Nacht durchläuft der Schlafende mehrfach verschiedene Schlafphasen, so zum Beispiel den REM-Schlaf oder auch die Tiefschlafphasen.

Chronischer Schlafmangel kann krank machen.

Chronischer Schlafmangel kann krank machen.

Gerade Letztere hat großen Einfluss darauf, wie fit sich der Betreffende am nächsten Morgen fühlt. Studien weisen darauf hin, dass es vor allem Wasserbetten vermögen, die Tiefschlafphasen zu verlängern und auch das Einschlafen geht dank der beheizten Wassermatratze meist schneller als in einem herkömmlichen Bett. Unter http://www.ewp-wasserbetten.com/wiki/ findet sich eine detaillierte Übersicht von Fragen, rund um Wasserbetten und ihre Vor- und Nachteile. Neben der passenden Matratze spielt auch die Schlafumgebung eine entscheidende Rolle für die Schlafqualität. Das Schlafzimmer sollte ein Ort der Entspannung und möglichst frei von störender Technik sein. Dunkelheit und Stille sind ebenfalls wichtig, um gut ein- und durchschlafen zu können. Nicht zuletzt kommt es auch immer darauf an, wann der Wecker klingelt, beziehungsweise in welcher Schlafphase sich der Betroffene gerade befindet. Mittlerweile haben sich sogenannte Lichtwecker auf dem Markt etabliert. Sie sollen dafür sorgen, dass der Schlafende sanft geweckt und nicht etwa unsanft aus dem Tiefschlaf gerissen wird.

Stress und Hektik im Job und Privatleben


Heute gehört es fast schon zum guten Ton, gestresst zu sein. Wer im Stress ist, hat schließlich viel zu tun, ist wichtig und gefragt. Stress kann den Einzelnen zu Höchstleistungen anspornen, doch chronischer Stress bringt viele negative Folgen mit sich. Gerade ein hoher beruflicher Stresslevel kann auf Dauer krank machen. Nicht umsonst wird Stress von der Weltgesundheitsorganisation als eines der größten Gesundheitsrisiken des 21. Jahrhunderts angesehen. Eine Studie der Techniker Krankenkasse (zur Studie) kam zu dem Ergebnis, dass für mehr als die Hälfte der Deutschen Stress zum Alltag geworden ist. Für jeden Fünften ist Stress sogar ein Dauerzustand. Vor allem Akademiker sehen sich im Job häufig einem sehr hohen Stresslevel ausgeliefert, so die Studie weiter. Besonders fatal: Vielen Arbeitnehmern gelingt es nicht, an den Wochenenden oder auch im Urlaub ausreichend Abstand zum Job zu bekommen und einfach mal abzuschalten, wie die nachstehende Statistik zeigt.

Rund 64 Prozent der Befragten mit hohem Stresslevel können am Abend oder am Wochenende nicht richtig abschalten (Quelle: © TK / In: Statista)

Chronischer Stress wirkt sich unter anderem auf den Stoffwechsel und den Hormonhaushalt aus und begünstigt psychische Leiden, wie Depressionen oder das Burn-out-Syndrom. Doch auch eine hohe Infektanfälligkeit, Diabetes, Kopfschmerzen, Herz-Kreislauferkrankungen und vieles mehr können durch ein hohes anhaltendes Stresslevel begünstigt werden.

Am besten ist also, es gar nicht erst soweit kommen zu lassen und frühzeitig einen Gang runter zu schalten. Wer sich partout nicht entspannen kann, hat die Möglichkeit an einem Meditationskurs oder einem Kurs für autogenes Training teilzunehmen. Zeigen sich bereits erste Anzeichen des Burn-out-Syndroms, ist eine Verhaltenstherapie eine gute Methode, alte Denk- und Verhaltensmuster zu durchbrechen und zu mehr Gelassenheit zu finden. Doch auch ein simpler Jobwechsel kann manchmal die Lösung sein.

Was ist am Abend besonders schnell zubereitet? Pizza natürlich!

Was ist am Abend besonders schnell zubereitet? Pizza natürlich!

Wenig Bewegung und schlechte Ernährung


Ein Großteil der Arbeitnehmer verbringt die meiste Zeit am Tag sitzend vor dem Computer und möchte zum wohlverdienten Feierabend dann nichts lieber, als es sich auf dem Sofa vor dem Fernseher gemütlich zu machen. Zur Arbeit und zum Einkaufen wird selbstverständlich mit dem Auto gefahren und am Wochenende ist meist nicht mehr als ein kleiner Spaziergang drin, schließlich warten da schon die nächsten zeitfressenden Verpflichtungen.

Dieses Verhalten führt dazu, dass sich die Menschen im Alltag deutlich zu wenig bewegen, was sich auf ihre Gesundheit und auf ihr Wohlbefinden auswirkt. Auch hier kann wieder eine Einschätzung der WHO herangezogen werden, die besagt, dass sich physische Inaktivität mittlerweile auf Platz vier der vorzeitigen Sterberisiken befindet. Mangelnde Bewegung führt unter anderem zu Fettleibigkeit und Erkrankungen des Herzkreislauf-Systems. Aber auch psychische Belastungen und allgemeine Unausgeglichenheit können auf unzureichende Bewegung zurückgeführt werden. Wie eine weitere Studie der TK belegt, geben die meisten Bewegungsmuffel zu lange Wege, zu wenig Zeit oder fehlende Motivation als Gründe an, weshalb sie sich im Alltag wenig bewegen. Dabei reichen täglich ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause sowie zwei bis drei Mal leichte sportliche Betätigung pro Woche meist schon aus, um dem Körper etwas Gutes zu tun und das eigene Wohlbefinden zu steigern.

Ähnlich verhält es sich beim Thema Ernährung. Die meisten Deutschen wissen eigentlich, was gesunde Ernährung bedeutet, aus Zeitmangel oder Unlust selbst zu kochen oder weil die Curry-Wurst vom Imbiss nebenan einfach so gut schmeckt, vernachlässigen jedoch viele ihre Ernährung.

Was geht am Abend besonders schnell? Pizza!


Vor allem, wer sich häufig von Pommes, Pizza und anderem Fastfood ernährt, verweigert seinem Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Gut hingegen sind frische Zutaten, vor allem Obst und Gemüse sowie gesunde Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette. Das Mittagessen fürs Büro kann zum Beispiel am Vorabend frisch zubereitet werden. Im Ratgeber des Bundesgesundheitsministeriums finden sich in Kapitel drei wertvolle Tipps rund um eine ausgewogene und gesunde Ernährungsweise.
( , 05.02.2015 - AVD)
 
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