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Dienstag, 28.03.2017
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Fußprobleme - Neue Volkskrankheit auf dem Vormarsch

VAMOS

Im Laufe unseres Lebens legen unsere Füße unzählige Kilometer zurück, im Rahmen derer sie bei jedem einzelnen Schritt durch die Umwelt und unser Körpergewicht belastet werden. Demzufolge ist es auch nicht gerade verwunderlich, dass zahlreiche Männer und Frauen über teils schmerzhafte Fußprobleme klagen, die im schlimmsten Fall negative Auswirkungen auf den gesamten Körper haben können.

Wodurch können Fußprobleme hervorgerufen werden?


Die Ursachen für das Auftreten von Fußproblemen sind ebenso mannigfaltig wie die Bandbreite potenzieller Beschwerden, die von einfachen Fehlstellungen über eingewachsene Nägel bis hin zum entzündlichen Fersensporn reicht. Ein Großteil der Fehlstellungen, zu denen unter anderem der Spreizfuß, der Senkfuß sowie der Hohlfuß zählen, sind oftmals genetisch bedingt und wachsen sich in vielen Fällen im Laufe der Pubertät heraus.

Fußprobleme - Neue Volkskrankheit auf dem Vormarsch

Fußprobleme - Neue Volkskrankheit auf dem Vormarsch

Bedingt durch Fehlbelastungen im Alltag wird dieser Prozess jedoch unter Umständen nicht abgeschlossen, sodass sich die Symptomatik mit zunehmendem Alter stetig verschlechtert, was zu Haltungsschäden im Bereich der Knie, der Hüfte sowie der Wirbelsäule führt und dementsprechende Verschleißerscheinungen nach sich zieht. Das wohl häufigste Problem ist die Belastung der Füße durch Übergewicht, wodurch nicht nur bereits vorhandene Fehlstellungen ausgebaut, sondern gänzlich neue provoziert werden. Stark übergewichtige Personen neigen durch die hohe Belastung ihrer Fußmuskulatur, Bänder und Sehnen beispielsweise häufig zur Entwicklung von Senkfüßen und entzündlichen Fersenspornen.

Unpassende Schuhe sind oft für Deformationen verantwortlich


Neben der Genetik und eventuell vorhandenem Übergewicht spielt vor allem die Wahl des Schuhwerks eine erhebliche Rolle beim Entstehen von Fußproblemen. Waren Fußdeformationen früher noch hauptsächlich qualitativ mangelhaftem Schuhwerk anzulasten, sind heute insbesondere Frauen Opfer aktueller Modetrends, denn High Heels und Plateauschuhe verursachen bei längerem Tragen Fehlstellungen im Bereich der Zehen und des Ballens.

Besonders hochhackige, enge und spitz zulaufende Schuhe begünstigen schmerzhafte Quetschungen der Zehen sowie die Entstehung eines stark vergrößerten Großzehenballens (Hallux valgus), der im schlimmsten Fall sogar operativ korrigiert werden muss. Auch das Auftreten eingewachsener Zehennägel ist in den meisten Fällen auf das Tragen von unpassendem Schuhwerk zurückzuführen. Aus diesem Grund ist die Qualität von Schuhen umso wichtiger, wenn diese den ganzen Tag getragen werden. Schuhspezialisten wie VAMOS bieten mit Gesundheitsschuhen für Büro und Alltag einen Weg die Füße zu entlasten.

Frühestmöglich einen Fachmann zurate ziehen


Um Folgeerscheinungen wie erhöhten Gelenkverschleiß, Bandscheibenvorfälle oder X-Beine zu verhindern, sollte daher in jedem Fall ein Orthopäde zurate gezogen werden, wenn bereits eine Fußfehlstellung vorliegt. Im Rahmen eines Besuchs beim Fachmann nimmt dieser den betroffenen Fuß zunächst in Augenschein und überprüft anhand einer dynamischen Ganganalyse den Einfluss der Fehlstellung auf den Bewegungsablauf.

Auf Basis dieser Daten ist es dem Orthopäden möglich passende Einlagen fertigen zu lassen, die den Fuß entlasten und die Deformation im besten Fall rückgängig machen können. Neben klassischen Einlagen empfiehlt sich insbesondere im Kontext bereits stark vorangeschrittener Symptomatiken der Einsatz von Gesundheitsschuhen, um dem Auftreten von Folgeschäden so früh wie möglich Einhalt zu gebieten. Wird jedoch auf angemessenes Schuhwerk verzichtet, verschlimmert sich die Symptomatik.

Mehr Aufmerksamkeit für die Füße


Damit es gar nicht erst zum Entstehen von Deformationen im Bereich der Füße kommt, ist es allerdings notwendig, den "Stützen unseres Lebens" auch im Alltag ein wenig Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Da unsere Fußmuskulatur durch das Tragen von Schuhen oftmals nur schwach ausgeprägt ist, ist es von essenzieller Bedeutung diese regelmäßig zu trainieren, um die Stabilität des Fußgewölbes zu erhöhen.

Am einfachsten lässt sich dies bewältigen, indem wir die Fußbekleidung so oft wie möglich links liegen lassen und barfuß laufen. Darüber hinaus sollte den Füßen durch das Tragen unterschiedlicher Schuhe ausreichend Abwechslung geboten werden, womit das Risiko einer einseitigen Anpassung des Fußes weitgehend ausgeschlossen werden kann. Ausgiebige Fußmassagen sowie Pflegecremes sorgen weiterhin dafür, dass sich die lokale Durchblutung der Muskulatur sowie des Bindegewebes deutlich verbessert, wodurch sich der Fuß gegenüber Belastungen dauerhaft widerstandsfähiger zeigt.

Fazit


Fußprobleme lassen sich, sofern sie frühzeitig entdeckt und behandelt werden, mit relativ einfachen Mitteln in den Griff bekommen, sodass Haltungsschäden und den daraus resultierenden Beschwerden vorgebeugt werden kann. Nicht zuletzt aufgrund der Bedeutung, die unsere Füße für unsere Haltung haben, sollten wir sie pfleglicher behandeln und so oft wie möglich barfuß unterwegs sein, um deren natürliche Funktionsweise optimal fördern zu können.
(VAMOS, 10.10.2014 - NPO)
 
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