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Dienstag, 28.03.2017
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Mehrwegbehältersysteme – die Zukunft logistischer Prozesse für Firmen aller Art?

SprintBOX GmbH

Noch immer nutzen viele Unternehmen weltweit Einweg-Behältermanagement. Doch typische logistische Problemstellungen können durch sogenannte Mehrwegbehältersysteme gelöst werden. Dies belegt unter anderem eine Studie der Forschungsplattform Alexandria von der Universität St. Gallen (Schweiz) unter der Leitung von Dr. Erik Hofmann.

Typen von Behältern


Um Güter zu transportieren, nutzen Unternehmen aller Art verschiedenste, geeignete Behältnisse. Wenn wir in den Supermarkt gehen, sind dort Eier in stoßdämpfenden Kartons, Fleisch luftversiegelt in Kühlverpackungen, Orangensaft in auslaufsicheren Tetrapaks oder verschraubbaren Flaschen erhältlich.

So kann sie jeder problemlos zu Fuß oder mit dem Auto weiterbefördern. Auf größerer Ebene geschieht dies auch beim Behältermanagement. Dort unterscheidet man zunächst sogenannte Kleinladungsträger, die wir eventuell selbst in dieser Form genutzt haben. Dazu gehören beispielsweise
- Europaletten
- Getränkekästen
- Gestelle
- Pappkartons
- Plastikkisten
- Kühlboxen

Darüber angesiedelt sind die Großladungsträger. Darunter versteht man beispielsweise Wechselbrücken oder Container, die in Häfen umgeschlagen, auf Flughäfen verladen und mit Lkws oder Zügen hin- und hertransportiert werden. Behälter werden in der genannten Studie auch in die Kategorien Industrie-, Unternehmensstandard und Spezialbehälter (Beispiel: Flüssigkeitsbehälter) eingeteilt.

Professionelle Mehrwegbehältersysteme


In professionellen Mehrwegbehältersystemen findet ein optimierter Kreislauf zwischen den verschiedenen Teilnehmern der Lieferkette statt. Dabei müssen Logistikdienstleister beispielsweise Rohstoffe eines Lieferanten zum Hersteller befördern. Dieser füllt sie und lässt die produzierten Waren zum Groß- oder Einzelhändler transportieren. Danach kehren die Ladungsträger, die geleert wurden, wieder zu den Verantwortlichen zurück. Dann können sie wieder eingesetzt werden. Gegebenenfalls müssen sie davor gereinigt oder repariert werden.

Mehrere Faktoren in dieser Zirkulation können verbessert werden. Namhafte Logistikdienstleister wie SprintBOX setzen auf speziell entwickelte Software. Diese steht mit Sendern in den Behältern zur Verfügung. So wird deutlich, welcher Ladungsträger wann zur Verfügung steht und in welchem Zustand er sich befindet. Verantwortliche aller beteiligten Firmen und Mitarbeiter haben darauf Zugriff, so dass eine optimale Abstimmung zwischen den Beteiligten der Lieferkette möglich ist.

Typische Probleme


In der Regel treten bei einer herkömmlichen Bewältigung der Lieferkette einige typische Probleme auf. Zunächst können die Kosten für die Behälter selbst (Herstellung, Reinigung) zu hoch sein. Durch eine mangelhafte Organisation entstehen unnütze Lagerkosten, Behälterkapazitäten fehlen oder sie befinden sich nicht da, wo sie sein sollten. Auch ein zu hoher Bestand an Ladungsträgern bindet wertvolles Kapital unnütz.

Lösungsansätze und Strategien


Im Sinne des schlanken Managements muss die Effizienz dieser Kreisläufe einen hohen Stellenwert einnehmen. So können unnütze Kosten eliminiert werden, um eine Wertsteigerung herbeizuführen. Jedes transportintensive Unternehmen sollte daneben aber immer berücksichtigen, dass nachhaltiger Erfolg nur durch eine konsequente Kundenorientierung erlangt werden kann.
Der Wert eines Unternehmens wird gesteigert, wenn die Qualität stetig verbessert wird, Zeit optimal genutzt wird, ein Unternehmen flexibel reagiert und die Kosten gesenkt werden. Die Zeitnutzung wird dabei insbesondere von der IT-Unterstützung perfekt organisiert. Durch die Software ist eine gute Übersicht über die gesamte Zirkulation gegeben, so dass überflüssige Kosten, beispielsweise für Miete, wegfallen. Solche Programme kann die Firma auch an ihren individuellen Strukturen ausrichten.

Umweltschutz


Last but not least werden die Behälter nach modernen, ökologischen Maßstäben hergestellt. Die ausgereiften logistischen Prozesse, die etwaigen Treibstoffverbrauch senken, die konsequentere Verwendung der Ladungsträger und die Ausrichtung an europäischen Standards wie DIN EN 14044 oder 14040 schützen letztendlich auch die Umwelt. Mehr und mehr Unternehmen erstellen dabei auch eine Ökobilanz, die alle Einflüsse auf die Natur dokumentiert und somit zu einer stetigen Verbesserung der Umweltfreundlichkeit einer transportintensiven Firma dienen kann.
Download der Studie hier kostenlos als pdf.
(SprintBOX GmbH, 19.02.2014 - AKR)
 
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