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Freitag, 22.09.2017
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Energieeffizientes Bordnetz für Fahrzeuge

Fraunhofer-Gesellschaft

Autos sind rollende Computer – bis zu 80 eingebettete Rechnersysteme und mehrere Gigabyte Software steuern in modernen Fahrzeugen vom Bremsspurassistenten über den CD-Player bis hin zum Navigationsgerät sämtliche Komponenten und technische Extras.
Auch künftig werden immer mehr Funktionen von Steuergeräten übernommen, die Zahl der eingebetteten Systeme wird daher weiterhin wachsen. Der Nachteil dieser Entwicklung: Die Bordcomputer haben einen signifikanten Anteil am Energie- und damit am Kraftstoffverbrauch des Autos. Um den Energieverbrauch der Steuergeräte zu senken, können diese einerseits selbst effizienter ausgelegt werden. Andererseits lässt sich das Bordnetz, welches das Zusammenspiel der Geräte ermöglicht, effizienter auslegen.

Die Fraunhofer-Einrichtung für Systeme der Kommunikationstechnik ESK in München bietet verschiedene Lösungsansätze: Im Projekt »Dynasoft« haben Forscher am ESK adaptive Methoden entwickelt, mit denen eingebettete Computer Funktionen nur dann ausführen, wenn der Fahrer sie tatsächlich braucht. Beispielsweise kann der Einparkassistent auf der Autobahn ausgeschaltet bleiben, bei der Parkplatzsuche gilt dies für den Tempomat. Einen anderen Weg gehen die Wissenschaftler im Projekt »SEIS«, kurz für »Sicherheit in Eingebetteten IP-basierten Systemen«: Durch neue Methoden zur Beherrschung des Teilnetzbetriebs können gleich mehrere, nicht benötigte Steuergeräte außer Betrieb genommen werden, um so den Energieverbrauch zu verringern.
(Fraunhofer-Gesellschaft, 03.05.2013 - KSA)
 
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